Aufwind für die AfD im Osten Deutschlands

DEUTSCHLAND ⋅ Drei Wochen vor den Landtagswahlen in den deutschen Bundesländern Sachsen und Brandenburg legt die AfD im Osten Deutschlands weiter zu. Dies ergibt der aktuelle Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Emnid für "Bild am Sonntag" erhebt.

11. August 2019, 03:44

In der ostdeutschen Wählergunst gewinnt die AfD im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt und kommt nun auf 24 Prozent. Die CDU bleibt in Ostdeutschland stabil bei 22 Prozent. Die Linke legt dagegen zwei Punkte zu und kommt auf 16 Prozent.

Die SPD gewinnt einen Punkt hinzu und kommt in dieser Woche auf zwölf Prozent. Die Grünen verlieren allerdings zwei Punkte und kommen auf elf Prozent. Schlusslicht im Osten ist laut den Angaben die FDP mit unveränderten sieben Prozent. Die sonstigen Parteien kommen auf acht Prozent und verlieren damit zwei Prozentpunkte.

Ein völlig anderes Bild zeigt sich im Westen Deutschlands: Hier liegen CDU/CSU mit 27 Prozent vorn, gefolgt von den Grünen (24 Prozent) und der SPD (14 Prozent). Die AfD liegt hier nur auf dem vierten Platz mit zwölf Prozent, vor der FDP mit neun Prozent und Die Linke mit acht Prozent. Die sonstigen Parteien erreichen sechs Prozent.

Linke legen zu

Deutschlandweit gesehen bleibt die AfD im Vergleich zur Vorwoche damit allerdings stabil bei 14 Prozent. Die Sozialdemokraten gewinnen einen Zähler hinzu und sind nunmehr wieder gleichauf mit der AfD. Stärkste Kraft bleibt die CDU/CSU mit stabilen 26 Prozent. Die Grünen verlieren einen Punkt und kommen nun auf 22 Prozent. Die FDP stagniert bei neun Prozent, die Linke gewinnt einen Punkt hinzu und landet in dieser Woche ebenfalls bei neun Prozent. Die sonstigen Parteien verlieren einen Punkt und kommen auf sechs Prozent. Befragt wurden 2388 Personen vom 1. bis zum 7. August. (sda/reu)


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