Uznach. – Gründe für das Bauernsterben gibt es viele: Tiefe Milchpreise, hohe Investitionen, fehlende Nachfolger. Die Liste liesse sich fast beliebig verlängern. Immer mehr Bauern geben deshalb ihren angestammten Beruf auf. Oder Mann und Frau arbeiten nebenbei als Verkäufer, Bauarbeiter oder Skilehrer.
Neun mussten schliessen
Allein im Linthgebiet schlossen im vergangenen Jahr neun Höfe ihre Tore. Im Kanton St. Gallen waren es gar 143. Am stärksten vom Rückgang betroffen war im Linthgebiet Schänis (vier Bauernhöfe), gefolgt von Eschenbach, Goldingen und Rapperswil-Jona (je zwei Höfe). Dies belegen Zahlen des Bundesamts für Statistik («suedostschweiz.ch» berichtete).
Doch die Ausnahme bestätigt die Regel. Denn in einigen Gemeinden gab es 2011 mehr Betriebe als 2010. In Weesen wurden zwei Betriebe neu angemeldet. Jeweils eine Neugründung gab es in Rieden und in St. Gallenkappel. (so)