Grossimporteure profitieren von der neuen CO2-Abgabe

Seit Anfang Jahr haben die Glarner eine neue Autosteuer – doch nur wenige kümmerts. Und seit dem 1. Juli gilt die neue CO2-Abgabe – die Importeure freuts.

  • Die Grossimporteure können für ein grosses drei kleine Autos importieren und die CO2-Rechnung geht wieder auf.
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Glarus. – Die Zeiten sind vorbei, als es sich für Herr und Frau Schweizer gelohnt hat, hubraumstarke Autos aus dem Ausland zu importieren. Denn die neue CO2-Steuer verteuert das erheblich.

Jedes Fahrzeug, dass mehr als 130 Gramm CO2 pro Kilometer ausstösst, ist von der Steuer betroffen. Profiteure sind die Grossimporteure. Denn eine Ausnahme im Gesetz sieht vor, dass die Autos, welche sie in die Schweiz bringen, nur im Durchschnitt unter der 130-Gramm-Grenze liegen müssen. Die Händler können also auf ein grosses drei kleine Autos einführen und die Rechnung geht wieder auf.

Beiträge für  «Strafsteuer» eher gering

Um den Kauf von umweltfreundlicheren Autos zu fördern, hat der Kanton Glarus zudem seit einem halben Jahr auch eine neue Fahrzeugsteuer. Doch die meisten Käufer zeigen sich davon nicht beeindruckt. Denn die Beträge für die «Strafsteuer» sind eher gering. (tz)

  • Quelle: suedostschweiz.ch
  • Datum: 17.07.2012 17:45 Uhr
  • Webcode: 42159
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