Chur. – Ab 2013 sollen die Badegewässer der Schweiz EU-konform – das heisst vor allem häufiger – kontrolliert werden. Dies sieht eine Empfehlung des Bundesamtes für Umwelt und des Bundesamtes für Gesundheit vor. Damit könnten die Werte der Schweizer Badegewässer auch in die Berichte der Europäischen Umweltagentur einfliessen – und so vielleicht den einen oder anderen Touristen über die Grenze locken.
«Die Schweiz braucht sich nicht zu verstecken»
Der Bündner Kantonschemiker Matthias Beckmann unterstützt das Ziel vereinheitlichter Kontrollen in Europa. Die Schweiz könne auch in touristischer Hinsicht nur gewinnen. «Die Schweiz braucht sich als Wasserschloss nicht zu verstecken», so Beckmann. (gmd)