Chur. – Für Reto Branschi, Direktor der Destination Davos Klosters, ist die Sache klar: Graubünden Ferien werbe mit der Marke «Graubünden». Das sei für Davos Klosters nicht von Vorteil, sagt er. Und die Destination Engadin St. Moritz sieht ihr Marketing-Heil aus dem selben Grund nicht in einer Zusammenarbeit mit Graubünden Ferien.
Die beiden grossen Feriendestinationen bevorzugen die Kampagnen der touristischen Dachorganisation Schweiz Tourismus, wo Davos und St. Moritz mit ihren eigenen Marken auftreten können.
Rolle von Graubünden Ferien wird hinterfragt
Deshalb wird die Rolle von Graubünden Ferien auf politischer Ebene zunehmend kritisch hinterfragt. Das weiss man auch bei Graubünden Ferien.
Für den frisch gewählten Präsidenten Marcel Friberg geht deshalb die Welt nicht unter. Er möchte die Diskussionen nutzen, um den Leistungsauftrag des Kantons anpassen. Und dies, wie er sagt, «selbstverständlich unter Einbezug von Davos und
St. Moritz. (mo)