Einsatz des Funkbaggers eingestellt

RUOSALP ⋅ Der ferngesteuerte Bagger hat seine Arbeit bereits wieder eingestellt. Man komme mit dem Bagger nicht weiter, heisst es bei der Kantonspolizei Uri.

Aktualisiert: 
20.10.2017, 16:00
20. Oktober 2017, 15:02

Seit Donnerstag ist bei der verschütteten Absturzstelle, wo noch immer zwei Arbeiter vermisst werden, ein ferngesteuerter Bagger im Einsatz. Das Raupenfahrzeug sollte den Zugang zum Unfallort freilegen, weil die Stelle aus Sicherheitsgründen noch nicht von Bergungsleuten betreten werden kann ( wir berichteten ). Dank des Baggers konnte der Felsenweg bis zu einem eingeklemmten Bohrgerät freigelegt werden. Weiter jedoch nicht. Das Bohrgerät versperrt den Weg. Der Funkbagger bringt deshalb nicht den gewünschten Erfolg, weshalb die Maschine wieder zurückgezogen wurde. Die Kantonspolizei Uri bestätigt den Abbruch der Aktion mit der Maschine. «Man hat im Einsatz festgestellt, dass man mit dem ferngesteuerten Bagger nicht weiterkommt», sagt eine Mediensprecherin auf Anfrage.

In einer Meldung schreibt die Kantonspolizei Uri darüber hinaus, dass die Sicherungs- und Säuberungsarbeiten am Fels über das Wochenende wie geplant weitergeführt werden, sofern es das Wetter zulasse. Sobald die Sicherungsarbeiten soweit fortgeschritten sind, dass Personen sich in den gefährdeten Bereich begeben können, werden die Arbeiten mit einem schweren Bagger fortgeführt. Dieser befindet sich bereits vor Ort.

rgr

Video: Felssturz: Baggerroboter im Einsatz auf der Ruosalp

Eine Woche nach dem Felssturz auf der Ruosalp hilft ein Baggerroboter bei der Suche nach den Verschütteten. (Matthias Stadler, )




Login


 

Anzeige: