Tote in Freiburg: Es war nicht der Täter von Emmen

LUZERN ⋅ Die ersten Auswertungen des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg liegen dem Polizeipräsidium Freiburg jetzt vor. Bei der 19-jährigen Studentin, die am Sonntag, 16. Oktober, tot in der Dreisam aufgefunden wurde, konnte DNA sichergestellt werden. Ergebnis: Es ist nicht die DNA des Täters im «Fall Emmen».

28. Oktober 2016, 09:57

Gemäss Auswertungen handelt es sich um männliche DNA. Fest steht: Der Abgleich mit vorliegender DNA mit dem «Fall Emmen», wo eine junge Frau im Juli 2015 vergewaltigt und schwerverletzt liegen gelassen wurde, verlief negativ – es handelt sich nicht um den Täter von Emmen.

Ein Abgleich mit der bundesweiten DNA-Analyse-Datei wird aktuell durchgeführt. Weitere Aussagen zu Art und konkreter Lage der Spuren werden aus ermittlungstaktischen Gründen nicht kommuniziert. Nach wie vor laufen im «Fall Emmen» diverse Ermittlungen, wie Simon Kopp, Sprecher der Luzerner Staatsanwaltschaft,  gegenüber unserer Zeitung sagt.

Auch international wird nach dem Täter gefahndet. Trotz Massen-DNA-Tests, Handyauswertungen und einer Belohnung von 10 000 Franken für Hinweise aus der Bevölkerung, konnte der Täter bis dato nicht gefasst werden.

 

kuy
 


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