Nein zu USR III erwischt Luzerner Regierung auf dem falschen Fuss

UNTERNEHMENSSTEUERREFORM ⋅ Das Nein zur Unternehmenssteuerreform III macht das Loch im Luzerner Kantonshaushalt noch grösser. Ab 2019 fehlen jährlich zusätzliche 34 Millionen Franken. Die Regierung hatte Einnahmen aus der direkten Bundessteuer bereits im Finanzplan einkalkuliert.

12. Februar 2017, 16:19

Wie die Luzerner Regierung am Sonntag mitteilte, versetze das Nein den Kanton in eine schwierige Lage. Für die Ausarbeitung des nächsten Aufgaben- und Finanzplanes fehlten für die Jahre 2019 bis 2021 mehr als 100 Millionen Franken.

Die Regierung muss nun die kantonale Finanzplanung erneut anpassen. Die Arbeiten an der kantonalen Anschlussgesetzgebung würden per sofort eingestellt.

Die Luzerner Regierung fordert den Bund auf, eine neue, mehrheitsfähige Vorlage auszuarbeiten - mit einem international akzeptierten Steuersystem, das für alle Unternehmen die Gleichbehandlung vorsehe. Damit solle verhindert werden, dass die Schweiz auf eine schwarze Liste der OECD komme und für internationale Unternehmen an Attraktivität verliere. (sda)


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