Albert Koechlin Stiftung prüfte 2016 eine Rekordzahl an Projekten

STIFTUNG ⋅ Die Luzerner Albert Koechlin Stiftung (AKS) hat noch nie so viele Projekte bearbeitet wie im letzten Geschäftsjahr, nämlich 239. 59 davon wurden von ihr selbst initiiert. Daneben bewilligte sie 79 neue Projekte von Dritten. Insgesamt schüttete die Stiftung erneut 10,6 Millionen Franken aus.

21. April 2017, 11:39

Allen wirtschaftlichen Umständen zum Trotz sei es auch 2016 gelungen, den finanziellen Aufwand ausschliesslich aus dem Kapitalertrag zu erwirtschaften, teilte die AKS am Freitag mit.

Als Höhepunkte im letzten Jahr nennt die Institution etwa die kulturelle Veranstaltungsreihe «Sehnsucht» und den Abschluss des seit 2012 bestehenden Bildungsprojekts «Steinzeit», das die Geschichte der Alt- und Jungsteinzeit für Schulklassen erlebbar machte. Weiter wurde der Restaurationsbetrieb Café Sowieso in Luzern umgebaut und eine Jugend-Wohngemeinschaft neu eröffnet, bei der Jugendliche in Ausbildung teilbetreut werden.

Die 1997 gegründete Stiftung feierte im letzten Jahr ihr 20-jähriges Bestehen. Sie engagiert sich für gemeinnützige Projekte in den Bereichen Soziales, Bildung, Kultur, Wirtschaft und Umwelt in der Innerschweiz. Sie unterstützte bisher insgesamt 614 Vorhaben und wendete über 200 Millionen Franken auf. (sda)


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