Verfolgungsjagd durch Schwyzer Talkessel

AUTOBAHN A4 ⋅ Wildwest auf der Autobahn. Ein Italiener rast vor der Ausfahrt Küssnacht durch die Baustelle. Die Polizei will ihn stoppen. Die Verfolgungsjagd durch den Schwyzer Talkessel endet im Urnerland.

05. Dezember 2017, 17:25

Am Dienstag, kurz nach 11.30 Uhr, wurde eine zivile Polizeipatrouille der Zuger Polizei auf der Autobahn A4 zwischen Rütihof und der Ausfahrt Küssnacht auf ein Auto aufmerksam, das zu schnell durch einen Baustellenbereich fuhr.

«Die Patrouille folgte dem Fahrzeug und registrierte Geschwindigkeiten von bis zu 125 km/h anstelle der erlaubten 80 km/h», teilt die Zuger Polizei mit. Mit Blaulicht und Sirene signalisierten die Polizisten dem fehlbaren Lenker mehrmals anzuhalten. Doch er missachtete die Aufforderungen und fuhr auf der A4 immer weiter Richtung Süden Richtung Axen.

Die Zuger Polizisten mussten bei der Kantonspolizei Uri Verstärkung anfordern. Zusammen mit den Urner Kollegen gelang es ihnen schliesslich, das Auto in Flüelen zu stoppen und den Lenker sowie zwei weitere Insassen vorübergehend festzunehmen.

Die Zuger Polizei weiter: «In der Einvernahme sagte der fehlbare Lenker, er sei geflohen, weil er keinen Führerausweis besitze.» Der Führerausweisentzug wird dem Strassenverkehrsamt gemeldet. Der 48-jährige Italiener, der in der Schweiz wohnhaft ist, muss sich vor der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug verantworten. g/pd


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