Holzhaus ein Raub der Flammen

SCHWYZ ⋅ Im Giselberg oberhalb von Schwyz brannte am Donnerstagabend ein altes, unbewohntes Haus nieder. Die Brandbekämpfung gestaltete sich schwierig, wie unser Videobericht zeigt. Das Löschwasser kam vom Herrenboden.

Aktualisiert: 
07.04.2016, 22:00
07. April 2016, 19:07

«Eine grosse Herausforderung für die Feuerwehr war das Löschwasser», schreibt die Kapo Schwyz in ihrem Communiqué. Vom Herrenboden her musste eine 1600 Meter lange Wasserleitung zur Mostelegg gelegt werden. Über hundert Feuerwehrleute von Schwyz und von Sattel standen im Einsatz.

Video: Altes Wohnhaus niedergebrannt

Der Löscheinsatz der Schwyzer und Sattler Feuerwehren auf 1200 Metern über Meer. (Geri Holdener, Bote der Urschweiz, 7. April 2016)

Um 17.30 Uhr abends wurde bemerkt, dass aus dem Dach eines über zweihundertjährigen Hauses Rauch drang. Als die Stützpunktfeuerwehr Schwyz vor Ort eintraf, fehlte ihr das Löschwasser. Das in den Tanklöschfahrzeugen mitgeführte Wasser reichte nicht aus, den Brand im Innern des Gebäudes zu löschen. Der Einsatzleiter musste sich darauf beschränken, den danebenstehenden Stall vor dem Übergreifen des Feuers zu schützen. Zu diesem Zweck wurde ein Grosslüfter eingesetzt, der mit einem Wassernebel die Flammen vom Nachbargebäude fernhielt.

Die Feuerwehrleute konnten wegen des Wassermangels nicht verhindern, dass das alte Gebäude total ausbrannte. Neben den Feuerwehrleuten und der Polizei stand präventiv auch der Rettungsdienst Schwyz im Einsatz. Die Rettungssanitäter brauchten nicht einzugreifen, es wurde niemand verletzt.

Weshalb das Feuer im leerstehenden Haus ausgebrochen ist, steht laut Mitteilung der Kapo Schwyz noch nicht fest. (red)

 

 


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