19.07.2014 12:31 | 0 Kommentare

NFA Unterstützung durch Anita Fetz

Endlich hat es auch die Linke gemerkt. Der Nationale Finanzausgleich (NFA), den
übrigens niemand fundamental bestreitet, in seiner heutigen Ausprägung ist
fehlgeleitet und führt zum Ausbluten der finanzstarken Kantone.

Etwas Grottenschlechtes mit etwas weniger Schlechtem zu ersetzen, macht dies
noch lange nicht gut. Der NFA in seiner heutigen Ausprägung ist ein von
Nehmerkantonen (17 von 26!) dominierter, bundesstaatlich sanktionierter
Selbstbedienungsladen--um nicht zu sagen, legalisierter Raubzug--an den
Staatskassen und letztlich dem Volksvermögen der grossen Geberkantone Zürich,
Zug, Genf und Schwyz, wo die kantonalen Budgets nach teilweise bis zu vierfacher
Zunahme der NFA-Zwangsabgabe in die tiefroten Zahlen abgeglitten sind.

Liberale Politik heisst Selbstverantwortung und nicht die Suche nach
Rechtfertigungen für Umverteilung. Geberkantone unter dem Deckmantel der
Solidarität mit immer höheren Geldforderungen vorsätzlich zu schwächen, um
vom eigenen Unvermögen zu Reformen und der Jahrzehnte langen Vernachlässigung
der Fokussierung auf die eigene Standortattraktivität abzulenken und dabei
einfach den heutigen Zustand als gottgegebene und damit unverrückbare Tatsache
für die eigene Bedürftigkeit herbeizuziehen, steht im fundamentalen
Widerspruch zur liberalen Maxime der Selbstverantwortung.

Darüber hinaus ist das Überstrapazieren dieser „Solidarität“ höchst
unsolidarisch gegenüber weiten Teilen der Bevölkerung der Geberkantone. Die
Leidtragenden sind nämlich sie, die Weniger Wohlhabenden in den Geberkantonen,
die ihr Service Public Angebot den verschiedenen Sparprogrammen der Geberkantone
zum Opfer fallen sehen, während die öffentlichen Dienstleistungen und
Steuersenkungen in den Nehmerkantonen mit eben diesem Geld munter ausgebaut
werden.

Ich wünsche mir von den bürgerlichen Bundeshausfraktionen, den weitsichtigeren
linken Vertretern (Danke Frau Fetz!) sowie wirtschaftsfreundlichen „Think
Tanks“ mehr Mut zur konsequenten Bekämpfung der inhärenten Systemfehler im
NFA. Dies mag im eigenen Stand nicht immer auf uneingeschränkte Unterstützung
oder Popularität stossen. Doch ohne einen Minderheitenschutz für die
Geberkantone (quantifizierbar!) oder eine markante Zunahme der
Selbstbeschränkung bei den Nehmerkantonen lässt sich dieses Jahrhundertwerk
interkantonaler Solidarität langfristig kaum aufrechterhalten.

Aus Liebe zur Schweiz und zum freien Wettbewerb!

Dominik Zehnder, Bäch
FDP Kantonsrat SZ

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09.07.2014 19:17 | 0 Kommentare

Zum Artikel „Arth hat ein Eritreerproblem“ vom 8.7.2014

Als ich auf der Titelseite des Boten vom 8.7.2014 die Schlagzeile „Arth hat
ein Eritreerproblem“ las, war ich zutiefst schockiert. Dass der Bote versucht,
in Blick-ähnlicher Manier mit lauten Schlagzeilen und ohne genaue Überprüfung
der Hintergrundinformationen Hetze gegen Ausländer zu betreiben, hätte ich
trotz der vermehrt einseitigen Berichterstattung des Boten nicht erwartet.

Es stimmt zwar tatsächlich, dass viele Menschen aus Eritrea auf Sozialhilfe
angewiesen sind. Man sollte hierbei jedoch nicht vergessen, dass Eritrea ein
Land mit politisch chaotischen Zuständen ist und daher kein funktionierendes
öffentliches Bildungssystem vorhanden ist. Dies erschwert es Eritreern, unsere
Sprache zu lernen und sich so zu integrieren und Arbeit zu finden. Ein weiteres
Hindernis bei dieser Aufgabe ist die Skepsis, die viele Schwyzerinnen und
Schwyzer diesen Menschen entgegenbringen.

Um Probleme in der Migrationspolitik zu lösen, sind nicht restriktive
Massnahmen das richtige Mittel, sondern Bildung und Integration, beispielsweise
durch obligatorische Sprachkurse, die es Fremden erleichtern sollten, rasch in
der Schweiz Fuss zu fassen und auf eigenen Beinen stehen zu können. In dieser
Hinsicht wäre mehr Engagement von allen Seiten wünschenswert.

Noah Beeler, Vorstand JUSO Kanton Schwyz

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25.06.2014 13:27 | 0 Kommentare

Einheitskasse

Eine Umfrage des GfS hat gezeigt, dass eine Einheitskasse von der Bevölkerung
weniger Unterstützung erhält als noch vor einem Jahr. Es scheint, dass die
verlockenden jedoch illusorischen Versprechungen der Initianten eingehender
geprüft wurden. So beispielsweise die propagierten Einsparungen bei den
Verwaltungskosten. Die Verwaltungskosten machen in Wahrheit nur 5% aus, das
Kosteneinsparungspotenzial ist demnach sehr gering. Wie ein Grossteil der
Bevölkerung glaube auch ich nicht, dass eine Einheitskasse zu sinkenden
Prämien führend wurde. Stattdessen ginge die Wahlfreiheit verloren und bei
Unzufriedenheit mit der Leistung der Krankenkasse hätte man die Möglichkeit
eines Wechsels nicht mehr. Folglich wäre man als Versicherte gnadenlos
ausgeliefert. Nicht eine Einheitskasse, sondern Konkurrenz unter den
verschiedenen Krankenkassenanbieter halte ich für das richtige Rezept für
unser Gesundheitssystem. Eine Einheitskasse lehne ich entschieden ab!

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10.06.2014 12:16 | 0 Kommentare

Danke. HEV!

Als Mitglied der SVP habe ich mich sehr gewundert, dass sie der Steuervorlage im
Kantonsrat zugestimmt hat, obwohl sie sich immer für möglichst tiefe Steuern
einsetzt und nur Gesetzen zustimmt, die uns Bürger nicht weiter zu enteignen
drohen.

Und wenn darüber geklagt wird, dass 86% der Ausgaben des Kantons sog.
„gebundene“ Ausgaben sind, d.h. Folge eines Gesetzes sind, so muss man eben
diese Gesetze revidieren oder aufheben.

Die SVP war für mich immer Garant für eine Politik der Freiheit, die zuerst
das Wohl des Individuums als kleinste Minderheit im Auge hat.

Da freut es mich natürlich, dass der Hauseigentümerverband (HEV) das an seiner
GV angekündigte Referendum ergreift und den viel zitierten Souverän zu dieser
Frage abstimmen lässt.

Danke, HEV!

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23.05.2014 12:31 | 0 Kommentare

Steuerpolitik

Zum Leserbrief „Populistisches Doppelspiel“

Pirmin Schwander macht in seinem Leserbrief vom 23. Mai 2014 die interessante Aussage, dass wenn in den Zeiten der Steuersenkungen kein Leistungsabbau stattgefunden hat, bei einer Steuererhöhung ein Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger resultieren müsste. Dies sei nun jedoch nicht der Fall. Sein etwas schulmeisterlicher Rat lautet: «Ursachenforschung statt Symptombekämpfung».

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13.05.2014 21:09 | 0 Kommentare

Mindestlohn und Steuern

Leserbrief

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09.05.2014 17:45 | 0 Kommentare

Zum Gripen-Kauf

Sicherheit zuerst??!
Sicherheit vor Wirtschaftskrisen, Arbeitslosigkeit, chemischen Waffen, atomaren
Unfällen, Umweltverschmutzung, Korruption, Naturkatastrophen, Krankheiten....
Welche Sicherheit wird da versprochen mit der Anschaffung von 22 neuen
Gripen-Armeeflugzeugen, welche uns eine gewaltige Summe von Steuergeldern kosten
wird!? Ein möglicher Luftangriff auf die Schweiz, einmal mehr wird mit
Angstmacherei argumentiert. Also ich fühle mich auch so sicher in der Schweiz,
mit diesen Flugzeugen, die wir jetzt besitzen und auch nach dem Rückzug vom F-5
Tiger im Jahre 2016. Und sollte uns möglicherweise irgendwann mal jemand
angreifen, glaube ich nicht, dass dies heutzutage mit Waffen sein wird, die die
Luftwaffe zerstören kann, bevor sie in unser Land gelangen. Wäre es nicht die
Aufgabe von uns Menschen in den Weltfrieden zu investieren? Oder in die
realistische Nachhaltigkeit, wie z.B. erneuerbare Energien, wo wir uns doch
entschieden haben, aus der Atomenergie auszusteigen? Oder in die
Gesundheitsprävention, in nachhaltige Landwirtschaft, Umweltschutz, Erhaltung
der Arbeitsplätze...es gäbe noch viel aufzuzählen...Themen, die uns heute und
auch morgen noch beschäftigen und auch die Zukunft unserer Kinder in realer
Form betreffen wird. Rund um unser Land und in vielen Teilen der Welt haben die
Menschen mit ihrer Existenz zu kämpfen und wir befassen uns mit der Anschaffung
von neuen Kampfflugzeugen, was für mich unter "Luxusproblem" geht.
Können wir das ethisch vertreten? Aus Überzeugung stimme ich ein NEIN zur
Beschaffung des Kampfflugzeugs Gripen.

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25.04.2014 23:52 | 0 Kommentare

Bezirkswahlen Küssnacht

Grünliberale Küssnacht

Die Grünliberalen honorieren die Arbeit der Amtsträger im Bezirk Küssnacht.
Die Wahlen sollen dazu da sein, eine Bilanz über die geleistete Arbeit des
Statthalter, der Bezirksräte und weiteren Amtsträgern zu ziehen. Wenn diese
Bilanz mehrheitlich positiv ausfällt, gibt es keinen Grund diese, unabhängig
der Partei, für eine weitere Amtsperiode abzuwählen und Quereinsteiger und
„altverdiente“ Herren zu portieren. Aus diesen Gründen finden Sie in Ihrem
Wahlcouvert die Liste Nr. 4 mit einem Wahlvorschlag der Konstanz und
Kontinuität mit neuen teamfähigen Kandidaten ergänzt.
Um der Liste Nr. 4 Grünliberale Küssnacht noch etwas frischen Wind zu
verpassen, stelle ich mich als Rechnungsprüfer zur Verfügung. Ich politisiere
seit bald 30 Jahren auf kommunaler Ebene in verschieden Funktionen, zuletzt bis
2012 als Fürsorge- und Vormundschaftspräsident im Gemeinderat Steinerberg, und
jetzt als Präsident Grünliberale Kanton Schwyz.
Setzen Sie auf Nachhaltigkeit und eine Brise frischen Wind und legen die Liste
Nr. 4 Grünliberale Küssnacht ein. Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen.

Grünliberale Küssnacht Hanspeter Kennel

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25.04.2014 14:25 | 0 Kommentare

Gripen

Nach der Schweinegrippe, der Vogelgrippe, nun die nächste Grip(p)en. Milliarden
in den Sand gesetzt, die angebliche Pandemie war eine Fata Morgana, der
Impfstoff eine Lüge. Bereicherung in Milliardenhöhe durch die Pharmaindustrie.
Und jetzt soll der Luftraum mit Grip(p)en geschützt werden! Wieder
Milliardengeschäfte für wenige auf Volkskosten. Würden diese Milliarden nicht
besser für Bildung, Forschung und Kultur verwendet werden? Anstatt mit
gewaltigen Lärmimmissionen ein angebliches Sicherheitsphantom zu jagen.

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23.04.2014 11:22 | 0 Kommentare

Anpassung Mindestlohn

Die Initianten der Mindestlohn-Initiative haben Nägel mit Köpfen gemacht. Der
Mindestlohn von 22 Franken, Stand 2011 (!), würde regelmässig an die Lohn- und
Preisentwicklung angepasst. Damit bestünde gegenüber den Empfängern des
Mindestlohns eine verfassungsmässige Garantie der Anpassung, also eine
Garantie, von der die andern Arbeitnehmer und die Rentner nur träumen können.

R. Moser

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21.04.2014 10:31 | 0 Kommentare

Polizist reagierte unprofenssionell

Wer in einer Uniform Dienst leistet, ist <uniformiert>, also durch ein
einheitliches Erscheinungsbild gleichgeschaltet. Uniformierte Personal ist
verpflichtet und wird dafür bezahlt, eine behördliche Anordnung durchsetzen.
Dabei wird oft vergessen, dass in der amtlichen Kleidung, ein Mensch mit allen
Stärken und Schwächen steckt, der die dienstlichen Vorschriften differenziert
befolgen kann.
Drei Beispiele seien hier aufgezeigt:
Polizist A: Rennt einem Auto-Dieb nach, fühlt sich bedroht und macht von seiner
Dienstwaffe gebrauch. Beim Sezieren des tödlich verlaufenen Waffeneinsatzes
wird ein Fehlverhalten des Polizisten festgestellt. Seine berufliche Zukunft ist
ungewiss!
Polizist B: Rennt eine Schmuckdieb nach und verhaftet ihn. Im Gerangel entwischt
dem keuchenden Beamten das Wort:<Sau-Ausländer>! Der Polizeimann wird
wegen Rassendiskriminierung sofort entlassen. (der Fall ist noch in Revision)
Seine berufliche Zukunft ist ungewiss!
Polizist C: In der Unfallgruppe eingeteilt. Bei seinen Verkehrsunfall-Einsätzen
holt er eifrig Schaufel und Besen. Damit räumt er dienstbeflissen die Strassen
von Glasscherben und allem was da so herumliegt. Wenn nötig regelt er den
Verkehr und sammelt am Schluss Signale und polizeiliches Material wieder ein.
Kurz gesagt, ein ordnungsliebender, freundlicher Mann, der zwar nie Protokolle
schrieb, nie Strolchen nachrannte, dem aber eine gesicherte berufliche Zukunft
gewiss ist!

Josef Suter
(pens. Grenzwächter)
4125 Riehen

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14.04.2014 17:09 | 0 Kommentare

Erste Entwarnung für Internet-User

Auch der sensitive Bereich des Online-Bankings war zum Teil von der
Sicherheitslückein OpenSSL betroffen. Mittlerweile haben alle Partner von
«eBanking – aber sicher!» ihre Systeme aktualisiert und die betroffenen
Server-Zertifikate ausgetauscht oder sie waren nicht verwundbar.

Wir empfehlen für Ihre Sicherheit:
- Alle für Online-Anmeldungen verwendeten Passwörter auswechseln (Bitte
beachten Sie dabei auch unsere 6 Regeln für ein sicheres Passwort:
www.ebas.ch/securepassword).
- Vor Verwendung gesicherter Verbindungen auf der Seite
http://filippo.io/Heartbleed abzufragen, ob der gewünschte Server (noch)
verwundbar ist.
- Die Informationen, welche die Finanzinstitute auf ihren Webseiten publizieren,
beachten.

Auf der Webseite www.ebas.ch finden Sie weitere praxisnahe und einfach
verständliche Informationen zu notwendigen Massnahmen und Verhaltensregeln,
für einen sicheren Umgang im E-Banking.

«eBanking – aber sicher!»
www.ebankingabersicher.ch / www.ebas.ch

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14.04.2014 12:58 | 0 Kommentare

Polizist verurteilt

ich finde es traurig das solche polizisten die uns eidgenossen vor solchen
einbrecher-gesindel schützen am schluss noch selber hinter gitter müssen weil
sie ihre arbeit korrekt und exakt ausführen.
das ganze thema ist doch zum kotzen,solche leute weden mit samthandschuhen
angefasst und der der für recht und ordnung schaut ist am schluss noch das
arschloch.
ich frage mich was hier in der schweiz noch alles passieren muss bis wir endlich
erwachen oder ist es am ende schon zu spät? ,in den letzten 25 jahren ist es
doch dramatisch schlimmer und schlimmer geworden in sachen einbrüchen und
anderen delikten und es scheint auch keine anzeichen zu geben dass das ganze
sich verbessern wird.

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03.04.2014 12:09 | 0 Kommentare

Schwyzerfahne am Horärank

Mit nostalgischer Wehmut musste der während den Wartezeiten am Horä aufmerksam
die Umgebung studierende Autolenker feststellen, dass nach der Winter-Baupause
statt der seit eh und je an der Fahnenstange am Aussichtspunkt wehenden
Schwyzerfahne nun ein Banner des ausführenden Unternehmers angebracht wurde.
Es mag für einen Zeitungskommentar wahrscheinlich vielen unwichtig erscheinen.
Doch ich meine, dass der Unternehmer die Umgebung der Baustelle genügend mit
seinen Logos - über den Winter teilweise sogar gefährlich die Sicht
einschränkend - markiert hat und dieser Platz einzig und allein der Fahne des
Kantons Schwyz gehört.

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03.04.2014 09:27 | 0 Kommentare

Militarismus und „repräsentative Demokratie" in Deutschland

Der deutsche Bundespräsidenten Joachim Gauck zeigte bei seinem Besuch in der
Schweiz Verständnis für die „direkte Demokratie“ in der Schweiz. Er sah
aber auch Nachteile zu der „repräsentativen Demokratie“, wie sie in
Deutschland und anderen europäischen Ländern zum politischen System gehört.

Was sind die Nachteile der „direkten Demokratie“? Referenden, Initiativen,
Volksabstimmungen stören den Politbetrieb der Parteien die an der Macht sind.
Ihre Entscheide werden durch das Fussvolk in Frage gestellt. Wie Umfragen in
Deutschland immer wieder zeigen ist die grosse Mehrheit der Deutschen strikte
gegen die Beteiligung an Kriegen im Ausland, wie heute in Afghanistan. Die
Deutschen hätten in Volksabstimmungen gegen die Beteiligung an Kriegen im
Ausland gestimmt.

Abgesehen davon: Die deutsche Verfassung verbietet sogar die Teilnahme an
Angriffskriegen. Art. 2, Abs. 2+4-Vertrag (Angriffsverbot). Verfassungswidrig
hat sich Deutschland aber dennoch an der Bombardierung von Jugoslawien und dem
Kosovo beteiligt. Verfassungswidrig unterstützte die deutsche Regierung den
Rachefeldzug der USA gegen Afghanistan und hat logistisch und mit
Rüstungslieferungen auch den Angriff gegen den Irak und gegen Libyen
unterstützt. Die deutsche Rüstungsindustrie heizt seit Jahrzehnten mit
Kriegsmaterialexporten weltweit Konflikte an, obwohl nach Verfassung "von
deutschem Boden nur Frieden ausgehen wird." Deutschland gehört nach den
USA, Russland, zu dem grössten Waffenexporteur der Welt. Der Militarismus ist
in Deutschland mit der „repräsentativen Demokratie“, die Joachim Gauck so
lobt, wieder auferstanden.

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01.04.2014 10:34 | 0 Kommentare

Auflösung der SVP-Frauen Kanton Schwyz

Die SVP-Frauen des Kantons Schwyz haben sich aufgelöst. Gut möglich, dass
diese Nachricht an Ihnen vorbeigegangen ist. Die Art, wie die SVP Kanton Schwyz
diese Information medial verbreitete, ist bezeichnend: Eine Randnotiz in einer
Pressemitteilung zur Generalversammlung der vergangenen Woche. Aufhorchen lässt
aber die offizielle Begründung der Auflösung. Die Frauenpartei habe „ihr
Ziel erreicht“, so Xaver Schuler, der Präsident der SVP Kanton Schwyz. Die
Aufgabe der Frauenförderung sei erfüllt. In der Partei, in den Gremien und in
den Behörden seien die Frauen voll integriert.

Das ist eine bemerkenswerte Aussage. Hat die SVP in ihren Reihen die
Gleichstellung erreicht? Werfen wir einen kurzen Blick auf die aktuellen Zahlen.
Wir zählen die Frauen pro SVP-Sitze: Ständerat 0/2, Nationalrat 0/1,
Regierungsrat 0/3, Kantonsrat 2/35. Es liest sich wie ein schlechter Witz. Auf
nationaler Ebene besetzen die SVP-Frauen null Sitze, ebenso in der
Kantonsregierung. Im Kantonsparlament kommen die zwei Frauen in ihrer Fraktion
auf einen Anteil von knapp 6%. Frauenförderung, die ihre Ziele erreicht hat,
sieht anders aus.

Da sich solche Zahlen schlecht vermarkten lassen, bemüht sich die SVP in der
Pressemitteilung mit Judith Uebersax immerhin noch ein typisches Erfolgsbeispiel
aufzuführen. Leider mag auch dieses personelle Beispiel nicht recht
überzeugen. Uebersax, ehemalige SVP-Kantonalpräsidentin, ist zwar eine von
sieben Vizepräsident(inn)en der SVP Schweiz, vom kantonalen Stimmvolk aber
wurde sie bei keiner einzigen Kandidatur in ein politisches Amt gewählt. 2011
landete Uebersax bei den Nationalratswahlen auf der SVP-Liste (als einzige Frau)
auf dem letzten Platz.
Mit der Auflösung der SVP-Frauen ist nun übrigens auch deren Vertreterin
Bernadette Wasescha aus dem Kantonalvorstand der SVP zurückgetreten. Ersetzt
wurde sie durch einen Mann. Neuer Zwischenstand in diesem Gremium: 1 Frau, 10
Männer.

Es ist unklar, welche Ziele sie glauben erreicht zu haben. Das einzige, was
sicher ist: Die SVP-Frauen haben sich aufgelöst. Wortwörtlich.

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27.03.2014 18:07 | 0 Kommentare

Kantonsfinanzen

Kanton steuert auf Fiasko zu

Am Anfang der Erfolgsgeschichte des Wirtschafts- und Steuerstandortes Schwyz
stand die Finanzpolitik von Franz Marty. Seine Finanzpolitik machte den Kanton
Schwyz durch den Zuzug von grossen Steuerzahlern und Firmen zu einem der
steuergünstigsten Kantone der Schweiz. Franz Marty muss dabei attestiert
werden, dass er immer darauf bedacht war, seine Finanz- und Steuerpolitik mit
einem gewissen Augenmass zu betreiben.
Seit jedoch die Hardliner aus den Reihen der SVP und der FDP im Kantonsrat das
Sagen haben, ist die ganze Entwicklung ins Negative gekippt. Sparen, Steuern
senken für die Reichen und das Anstreben von unbeschränktem
Wirtschaftswachstum wurden quasi zur Staatsreligion erklärt, und es ging
vergessen, dass Steuern eigentlich dazu da sind, die staatlichen Kernaufgaben in
den Bereichen Bildung, Infrastruktur, Sicherheit und Soziales zu erfüllen.
Quasi als Nebenwirkung dieser rigorosen Steuersenkungspolitik stiegen die
Bodenpreise auf Grund der grossen Nachfrage durch Besserverdienende vor allem in
Ausserschwyz ins Unermessliche, mit dem Resultat, dass normal verdienende
Familien Mühe haben, eine Mietwohnung oder gar Wohneigentum zu finanzieren, und
die Beteiligung am öffentlichen und sozialen Leben stark zurückgeht. Diese
Entwicklung einer „Wollerauisierung“ schwappt nun zunehmend auch auf den
inneren Kantonsteil über. Regierungsrat Othmar Reichmuth, der es als
gestandener bürgerlicher Politiker wagte, den Nutzen dieser Entwicklung
öffentlich in Frage zu stellen, wurde aus Kreisen der SVP quasi als
Landesverräter hingestellt. Dabei ist es doch einfach so, dass das strukturelle
Defizit des Kantons durch die überzogene Steuersenkungspolitik des Kantonsrates
hausgemacht ist, und dass Lebensqualität nicht mit einem steuergünstigen Klima
verwechselt werden darf. Machen wir den Kanton Schwyz also wieder von einem
besonders günstigen Standort zu einem immer noch günstigen Standort mit einer
dafür besseren Lebensqualität.

Meinrad Beeler, Rothenthurm

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16.03.2014 12:05 | 0 Kommentare

Diskriminierung von Behinderten

Zum Leserbrief im Boten vom 15. März 2014

Entgegen der Darstellung des Leserbriefschreibers, berichtete SRF über die
Paralympics. Von Montag 10.3 bis Freitag 14.3 wurde täglich ab 19 Uhr während
einer halben Stunde ausschliesslich über die Geschehnisse in Sotschi berichtet.
Die Beiträge waren wirklich gut gemacht und die Unterschiede zwischen
behinderten und nichtbehinderten Athleten wurden völlig ohne Diskriminierung in
spannender Art aufgezeigt. So erfuhr man etwa in der Sendung am Dienstag, wie
Biathlon für sehbehinderte und blinde Athleten möglich ist. Auf www.srf.ch
kann man die Sendungen auch jetzt noch ansehen.

Diskriminierung gibt es hingegen auf einer anderen Ebene. Ein nichtbehinderter
Athlet bekommt von Swiss Olympic in der Schweiz eine Prämie von 40'000
Franken für eine Goldmedaille an den olympischen Spielen. Für die gleiche
Leistung bekommt der behinderte Athlet 6'000 Franken! Eine Schande und eine
weitere Situation in der Schweiz, bei der Behinderte trotz
Behindertengleichstellungsgesetz (BehiG Art. 151.3) massiv benachteiligt
werden.

Peter Scherrer, Brunnen

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14.03.2014 12:26 | 0 Kommentare

Bezugnehmend auf den Leserbrief von Christina Suter, Brunnen vom 13.03.2014
"In kostspielige Falle getappt" zu einer Erfahrung mit einem
Schädlingsbekämpfer.
Wir haben auch Erfahrung mit diesem Schädlingsbekämpfer in Schwyz gemacht. Er
hat in unserer Immobilie in Schwyz einen Werkstattraum gemietet. Die erste Miete
vom November 2013 hat er bar beglichen. Nach mehrmaligen telefonischen
Aufforderungen und schriftlich eingeschriebenen Mahnungen sind bis heute keine
weiteren Mietzinszahlungen seinerseits getätigt worden. Wir glauben noch an
ehrliche Mieterinnen und Mieter und haben daher keinen Betreibungsauszug von ihm
verlangt. Wir dachten es ist ja keine Wohnung, sondern ein Werkstattraum. Ein
fataler Fehler unsererseits. Als wir im Nachhinein einen solchen
Betreibungsauszug beim Betreibungsamt Schwyz eingeholt haben, staunten wir nicht
schlecht, dass dieser Auszug fast 3 A4 Seiten lang ist. Insgesamt 92
Betreibungen in einem Zeitraum von Januar 2011 bis März 2014. Geschuldeter
Gesamtbetrag bis heute von Fr. 289'028.60. Es kann doch nicht sein, dass
dieser Betreibungsauszug nun immer länger und länger wird ohne von einer
kompetenten Fachstelle gestoppt zu werden?!
Ein Dilemma, was wütend und gleichzeitig auch sprachlos macht.

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12.03.2014 22:44 | 0 Kommentare

Hundehotel(Kot) im Muotathal

Ich kann die Hunde(Kot)Hasser verstehen. Auch uns, selber Hundebesitzer ärgert
die Hundekot-Sauerei auf unsern Spazierwegen. Das hat aber etwas mit Anstand zu
tun. Wir sammelte den Kot von unserm Hund ein und entsorgen ihn im Kübel. Es
gibt aber sehr viele, zu viele, die ihre Hunde allein raus lassen, oder sogar
die Säcklein in fremden Gärten oder am Wegrand entsorgen. Ein Hund braucht
Zeit und Grenzen. Aber das liegt an uns Besitzern und nicht am Tier diese zu
setzen.
Ich sehe kein Problem, dass ein Hunde-Hotel gebaut wird, da der Betreiber sicher
seine Pflichten wahr nehmen wird. Außerdem, jemand vom Thal wird ihm ja das
Land verkauft haben...... Und Geld stinkt ja bekanntlich nicht. Jedenfalls nicht
wie Hundekot......

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