23.04.2015 13:49 | 0 Kommentare

Wir wollen wählen!

1971, ich war gerade mal in der ersten Klasse, waren im Kanton Schwyz drei
Nationalratsmitglieder zu wählen. Die bis anhin im Rat vertretenen politischen
Parteien des Kantons liessen im gegenseitigen Einvernehmen je einen
Einervorschlag einreichen. Um die damit beabsichtigte "stille Wahl" zu
verhindern, reichte ein Aktionskomitee "Wir wollen wählen" einen
eigenen, diese Bezeichnung tragenden Dreiervorschlag - Liste Nr. 4 - ein. An
erster Stelle unterzeichnete diesen Vorschlag Jean-Albert Fontana, Sprachlehrer
in Ibach; weitere Unterzeichner waren Karl Kümin, Gerichtsschreiber des
Bezirkes Höfe in Wollerau, Richard-André Schindler, Rechtsanwalt in Schwyz,
und Dr. Xaver Schnüriger, Land- und Gerichtsschreiber des Bezirkes Schwyz.

Als mich Nathalie Henseler vor ein paar Wochen anfragte, ob ich ihren
Wahlvorschlag mitunterzeichne, erinnerte ich mich an den Wahlspruch, "Wir
wollen wählen", denn damals stellte sich mein Vater, Peter Derendinger,
Ing. ETH als Nationalratskandidat der Liberalen Partei eben dieser Liste zur
Verfügung. So fühlte ich mich dem Geiste meines Vaters verpflichtet und setzte
meine Unterschrift auf den Bogen.

Heute äussert sich Herr Wipfli, Wahlkampfleiter der FDP im Boten, dass die
Kandidatur Henseler nicht von einer staatstragenden Partei unterstützt werden
könne. Das ist Herrn Wipflis Meinung.

Ich bin der Meinung, dass das gemeine Wahlvolk eine echte Auswahl an valablen
Kandidaten verdient. Wir wollen uns nicht von ein paar wenigen Parteistrategen
vorschreiben lassen, wer uns in Bern zu vertreten hat.

Frau Henseler hat mit dem Projekt "Rotenfluebahn" bewiesen, dass sie
sich in den Dienst der Öffentlichkeit stellen kann, dass sie politisch
geschickt agiert und Projekte auch erfolgreich umsetzt.

Zugegeben, Frau Henseler hat Ecken und Kanten, aber als Akademikerin
(Werkstudentin!), Mutter von drei Kindern und erfolgreiche Kämpferin in der
Sache neue Rotenfluebahn hat sie meinen Respekt verdient.

Ich freue mich, wenn die FDP eine ebenso qualifizierte Persönlichkeit in den
Ständeratswahlkampf schickt; denn wir Schwyzer wollen wählen!

Urs Derendinger
Dipl. Ing. ETH et. lic. oec. HSG

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22.04.2015 14:40 | 0 Kommentare

Finanzpolitik des Kanton Schwyz

Nachdem der Kanton am Montag die tiefroten Zahlen präsentierte, holte die SVP
wieder einmal zum Rundumschlag aus. Ohne ein grosses Sparpaket gebe es keine
Steuererhöhungen, so Xaver Schuler. Im Gesundheitswesen, beim öffentlichen
Verkehr und allen möglichen anderen Bereichen sollen Ausgaben gekürzt werden.

Doch die Forderungen sind grotesk. Im Kanton Schwyz wurde in den letzten Jahren
so viel gespart wie in kaum einem anderen Kanton und die Ausgaben pro Einwohner
gehören bereits zu den tiefsten schweizweit.

Anstatt den Kanton noch weiter kaputtzusparen, sollten wir uns nun endlich den
Tatsachen stellen und uns von der grandios gescheiterten Tiefsteuerpolitik
verabschieden. Das sollte aber nicht einfach auf dem Buckel der einfachen
Bürger geschehen. Man muss hauptsächlich bei Gutbetuchten ansetzen, die von
generell tiefen Steuern und zusätzlichen Steuergeschenken profitieren,
gleichzeitig aber unser Ressourcenpotential und somit auch die NFA-Kosten in die
Höhe treiben.

Noah Beeler, Vizepräsident JUSO Kanton Schwyz

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11.04.2015 11:14 | 0 Kommentare

Lebenskunde / Jugendparlament

Lebenskunde auf der Volksschuloberstufe

Interessant finde ich, dass das Jugenparlament mit knapper Mehrheit den Ausfall
von Lebenskundelektionen moniert.
Zielführend finde ich, dass der geschätzte Oberstufeninspektor, Remi Odermatt,
sich der Sache annehmen wird.
Fakt (für die 3 dritten Klassen unserer Schule) ist, dass:
+ die Lebenskunde nie ausfiel, weil eine Lehrperson sie hätte ausfallen lassen.
Lektionsausfall liegt nie in meiner Kompetenz als Lehrperson.
+ der Lebenskunde Lehrplan (alt) mit den 3 Hauptthemen "Persönlichkeit
& Gemeinschaft, Berufswahl & Wirtschaft sowie Sexualität" für
eine Wochenlektion hoffnungslos überladen ist, wollte man alles abarbeiten.
+ die Lebenskunde von schulischen Aktionen genauso betroffen sein kann aber auch
profitiert (Persönlichkeit & Gemeinschaft), mehr als jedes andere Fach,
ausser Sport, weil genau mit und in diesen schulischen Aktionen allermeist
intensiv gelebte, konkrete Lebenskunde stattfindet und Führungs- & Coaching
Aufgaben den leitenden Lehrpersonen einiges abverlangen, akzentuiert durch all
die zu integrierenden Schülerinnen mit speziellen Bedürfnissen.

Der Klasse und den Bedürfnissen der einzelnen Schüler angepasste Themenwahl
ist professioneller Standard. Weil aber derart viel Organisatorisches auch und
nur in der Klassenlehrerstunde (die weggespart wird) und/oder Lebenskunde
erledigt werden kann, muss man sich hier nach der bereits sehr hoch hängenden
Decke noch weiter strecken. Mit dem Spardiktat des Kantonsrats werden uns fürs
kommende Jahr mit der Klassenlehrerstunde - Streichung weitere 50%
Zeitressourcen fehlen, was die Auftragserfüllung noch unmöglicher macht. Dies
ist politisch gewollt und politisch zu verantworten!

Als engagierter Praktiker komme ich in einer Gesamtschau zu einem ganz anderen
Schluss: Nur die Fächer Sport und Lebenskunde kommen im Jahrestotal zu
maximalen Zeitressourcen. Massiv Federn lassen müssen alle übrigen Fächer,
darunter auch die Kernkompetenz bildenden: Deutsch, Mathematik, Englisch und
Naturlehre.

Jo Strebel, Klassenlehrer A 3.1 MPS Rothenthurm

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24.02.2015 02:34 | 0 Kommentare

Steuern sind Raub

Diese Aussage von liberalen Denkern wie Hans-Hermann Hoppe oder David Dürr mag
für viele Leute neu oder gar ungeheuerlich sein.

Wenn Sie mehr über diese beiden Denker erfahren möchten, hilft Ihnen Google
und Youtube weiter.

Aus diesem Hintergrund ist es für einen Demokraten nur vernünftig, zu fordern,
dass das Volk, d.h. der Steuerzahler, über die Höhe seiner Steuern bzw. seiner
Beraubung abstimmen kann.

Wenn die Kantonsregierung weiss, dass sie Steuererhöhungen nur mit
Einverständnis der Bevölkerung durchbringt, hat sie auch mehr Kraft, den immer
höheren Zahlungen in den NFA Paroli zu bieten und es lässt hoffen, dass die
Forderungen der sog. Nehmerkantone wieder auf ein vernünftiges Mass
zurückgefahren werden können.

Daher mein überzeugtes JA zur Initiative „Steuerfuss vor das Volk“.

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23.02.2015 12:01 | 0 Kommentare

Kantonsproporz

Die Problematik ist altbekannt. Es gibt eine Abstimmung, diverse Pro- und
Kontra-Argumente, man diskutiert und bildet sich seine Meinung, aber am Ende
kann man nur ein einfaches Ja oder Nein auf den Stimmzettel schreiben. Doch zu
welchen der vielen Aspekte stimmt man zu oder eben nicht? Um dies
herauszufinden, braucht es Zeit und aufwändige Analysen. jetzt will die SVP
diesen Ablauf aber auf eins der empfindlichsten Instrumente des
Kantonsparlaments anwenden: den Steuerfuss. Doch mit welchem Resultat?
Abgesehen von monatelangen Verzögerungen durch Referendumsfrist, Abstimmung und
Neuberatung des Budgets würde eine solche Möglichkeit das Parlament während
dieser Zeit nahezu handlungsunfähig machen. Jede Ausgabe müsste auf
Unausweichlichkeit geprüft und neue Projekte auf Unbestimmt verschoben werden.
Zudem kann der Kantonsrat nicht riechen, ob der Steuerfuss den Stimmberechtigten
zu hoch oder zu niedrig ist, denn er wird schliesslich basierend auf
umzusetzenden Projekten beschlossen. Sagen Sie deshalb Nein zur Aushebelung der
Kantonsratskompetenzen und stimmen Sie Nein zur Vorlage «Steuerfuss vor das
Volk».

Sandra Achermann, Sekretärin JUSO Kanton Schwyz

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19.02.2015 11:40 | 0 Kommentare

Wahlsystem

Wollen wir ein Wahlsystem wie im Mittelalter?

Vor 200 Jahren, als es nur wenige Gruppierungen gab, war ein Majorz-Wahlsystem
sicher angebracht, jeder kannte jeden. In der heutigen Zeit ist dies aber
überholt. Wir sind in der guten Lage, dass die Meinungsvielfalt in unserem Land
vorhanden ist und auch in der Regierung abgebildet und gelebt wird. Dies
fördert die Kreativität und Lösungsfindung. Viele Inputs aus verschiedenen
Richtungen tragen immer wieder zu für die Allgemeinheit gut tragbare und
akzeptable Lösungen bei. Ein Majorz-Wahlsystem verhindert genau diesen Ansatz.

Der Majorz war als Wahlsystem im Kanton Schwyz noch nie ein Thema. Warum sollen
wir uns auf solch ein Experiment einlassen? Der Majorz ist für die Wahl eines
Parlamentes absolut ungeeignet. Kein anderer Kanton setzt solch ein Wahlsystem
wie den Majorz ein.
Auf den ersten Augenblick scheint der Doppel-Proporz etwas schwieriger zu
berechnen, ich denke jedoch, wir sind im Jahr 2015 durchaus in der Lage, dies zu
„handeln“. Unsere ganze Welt wird via IT gesteuert also wird es wohl der
Kanton Schwyz auch schaffen, einen Doppel-Proporz zu rechnen. Andere Kantone
können es auch.
Für mich gibt es nur ein Wahlsystem welches unser Kanton in der Zukunft
weiterbringt: der Doppel-Proporz. Darum stimme ich JA zum Kantons-Proporz am 08.
März 2015.

Franziska Schneiter Forster, Bennau
Präsidentin BDP Kanton Schwyz

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15.02.2015 20:44 | 1 Kommentar

Wahlverfahren im Kanton Schwyz

Leserbrief zum Wahlverfahren im Kanton Schwyz

Das Wahlsystem für den Kantonsrat muss im Kanton Schwyz neu gestaltet werden.
Ein Vorgang, den eigentlich niemand wollte und mit der neuen Verfassung auch
nicht vorgesehen war. Man wollte das System wie bisher belassen, weil es sich
bewährt hatte. Nun hat der Nationalrat sehr knapp dagegen ausgesprochen, leider
auch mit einer Stimme aus dem Kanton Schwyz.
Mit dem Majorzsystem schlägt nun die SVP das bessere neue System vor: Jede
Gemeinde entscheidet, wen sie in den Kantonsrat nach Schwyz sendet. Dies ist
übersichtlich und nachvollziehbar. Und entspricht auch den Gepflogenheiten,
welche bis anhin gegolten haben.
Viel komplizierter ist der zweite Vorschlag, der Proporz nach den Regeln des
doppelten Pukelsheim. Vor allem die Verschiebung von Partei-Sitzen unter den
Gemeinden ist unsympathisch und auf Anhieb nicht zu durschauen. Natürlich, es
ist ein Vorteil für kleine Parteien. Diese sammeln im ganzen Kanton Stimmen,
und zusammengezählt reicht es vielleicht zu zwei bis drei Sitzen. Diese werden
in einem komplizierten Verfahren einzelnen Gemeinden zugeteilt, dafür wird dort
ein anderer Kandidat wegverschoben. Fast keine Chancen auf einen Sitz haben hier
Gruppierungen, die nur in einem Teil des Kantons oder im Extremfall in nur einer
Gemeinde Stimmen erzielen.
Nur schon von daher empfehle ich klar die Majorz-Initiative der SVP zur Annahme
und den Gegenvorschlag zur Ablehnung.

Herbert Huwiler
Fraktionspräsident SVP Kanton Schwyz
Wiesenstr. 7
8807 Freienbach
078 832 24 09

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13.02.2015 14:50 | 0 Kommentare

Familien stärken! Steuerfreie Kinder- und Ausbildungszulagen

«Familien stärken! Steuerfreie Kinder- und Ausbildungszulagen
Am 8. März stimmen wir über die Steuerbefreiung für Kinder- und
Ausbildungszulagen ab. Die Annahme der Initiative bewirkt, dass den Familien
mehr Geld zur Verfügung steht. Diese zur Verfügung stehenden Finanzen kurbeln
unsere Binnenwirtschaft an, was in der heutigen Situation mit der Euroschwäche
für unsere Wirtschaft von enormer Bedeutung ist. Ein Ja zur Initiative stärkt
den Industriestandort Schweiz, sichert Arbeitsplätze und somit auch
Steuereinnahmen. Ausserdem werden die Steuerverluste, welche durch die
Steuerbefreiung bei den direkten Steuern entstehen, zu einem grossen Teil durch
höhere indirekte Steuern (Mehrwertsteuer) wieder aufgefangen. Der
Staatshaushalt wird auch durch Einsparungen im Bereich "Soziale
Wohlfahrt" geschont. Verpassen Sie also die Chance nicht, mit einem Ja am
8. März Familien, Wirtschaft und damit auch Staat zu stärken.
Peter Zundel, CVP
Höhenweg 34
6417 Sattel

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09.02.2015 15:47 | 0 Kommentare

Die SVP schlottert...

Die SVP schlottert...

Vor der Abstimmung Proporz oder Majorz fällt auf, wie flächendeckend und
zahlreich sich SVP-Kreise mit Leserbriefen bemühen, ihre Majorzinitiative als
alleinseelig machend darzustellen und den Proporz zu verteufeln. Geht das grosse
Zittern los, man könnte einige der zahlreichen Sitze verlieren, vielleicht gar
an Kleinstparteien. Blättern wir mal einige Jahrzehnte zurück an die Anfänge
der SVP im Kt. Schwyz. Ich hör sie noch, die Klagen: „Die CVP ist zu dominant
(was ja auch stimmte) es kann nicht sein, dass alle andern Parteien sich kaum
Gehör verschaffen können. Dies ist auch schlecht für die politische Kultur im
Kanton“. So tönte es. Wohl zu recht klagten die Leute um Meinrad Holdener,
einem der ersten SVPler, über die Dominanz von CVP und z.T. der Liberalen im
Kanton. Damals, als noch kleine und junge Partei, war man für das Proporzsystem
gewesen. Mit der heutigen Partei- und Stimmenstärke ist dies natürlich Schnee
von gestern und die jungen heissspornigen SVP-Gefolgsleute wollen nichts von
früher wissen. Die einstige CVP-Dominanz ist längst gebrochen, ihre Dominanz
im Kanton hat nun die SVP übernommen. Hat sie ihre Dominanz je in Frage
gestellt? Ich überlasse ein Urteil dem Leser, ob es jetzt besser ist.
Diese „alte Geschichte“ als kleine Erinnerung und Anmerkung wie
„anpassungsfähig“ Politiker oder Parteien eben sind.
Für mich haben beide Wahlsysteme Vor- und Nachteile. Beim Proporz zählt
wenigstens jede Stimme und somit die gewünschte Parteifarbe. Lassen wir das
Volk entscheiden. Hoffentlich geht das Volk, trotz dieser nicht einfachen Frage,
an die Urne, sodass es zu einem wirklichen Volksentscheid kommt.

Meinrad Kälin, Lachen

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09.02.2015 15:17 | 0 Kommentare

Ruag Betrtiebsschliessung

Nationalrat Tschümperlin will die Ruag Brunnen retten.

Herr Tschümperlin hat kuriose Vorstellungen von Arbeits=
platzerhaltung. Sie mit Ihrer Partei bekämpfen sehr viel wenn
es nach Armee schmeckt. Aber wenn es um Wahlen geht,
versucht man Gutmensch zu spielen. Ich hoffe, die
betroffenen Arbeitnehmer werden dies bemerken.
Und zu Ihrer Kenntnis, der Bundesrat hat 7 Mitglieder.

Viele Grüsse

Alois Auf der Maur

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04.02.2015 18:17 | 0 Kommentare

Parkbussen an der Fasnacht - Abzockerei?

Die Innerschweizer Fasnacht ist bekannt eine tolle Sache.
Aber die Schwyzer Polizisten sind bestimmt keine Fasnächtler!
Am Samstag Abend haben wir die Autos am Brunner Quai parkiert und Tickets
bezahlt. Zur nächtlichen Stunde haben wir uns aus vorbildlicher Vernunft
entschieden, die Autos über Nacht stehen zu lassen und die Heimreise mit dem
Taxi anzutreten.
Ganz schlechte Entscheidung, denn am Sonntag schon um 07.58 Uhr hat die
Patroullie der KAPO Schwyz prompt Bussen verteilt. Gnade vor Recht oder gehts
doch ums Geld, statt um die Sicherheit der Bevölkerung?

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04.02.2015 10:32 | 0 Kommentare

Schneeräumung

Liebe AbonenntenInnen,

wo die Zeitungen in der Frühzustellung bekommen. Es ist schlimm und zum Teil
katastrophal wie Hauseigentümer und Hausverwaltungen ihre Liegenschaften mit
der Schneeräumung umgehen. Auch nach 3 Tagen kommt man zum Teil immer noch
nicht an die Briefkästen und man muss durch 20 cm Schnee laufen, oder fahren um
an den BK zu kommen. Man will die Zeitungen wenn möglich Früeh, pünktlich und
ohne Fehler im BK haben. Dann werden noch die Kleber entfernt, damit Aushilfen
noch länger haben, nebst diesem Wetter mit dem Gedanken die haben ja den Lohn.
Es gibt leider nur wenige die unsere Arbeit schätzen, besten Dank.
Sollte ein Unfall passieren, trotz gutem Schuhwerk und wintertauglichem
Fahrzeug, könnte das den Eigentümer teuer zu stehen kommen, Lohnausfall und
sämtliche medizinische Kosten plus eine Genugtuung.
Also im Namen aller ZeitungsverträgerInnen, bitte wenigstens eine
Schaufelbreite den Weg zum BK frei machen, damit wir unsere Arbeit speditiv
erledigen können, da es VerträgerInnen gibt, wo mehrere Touren haben, wegen
Unfall, Krankheit von KollegenInnen. Besten Dank für Ihre Mithilfe in Sachen
Schneeräumung.

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03.02.2015 22:38 | 0 Kommentare

Abstimmung über das Kantonsratswahlverfahren

Der Kanton Schwyz stimmt darüber ab, ob der Kantonsrat in Zukunft im Proporz-
oder Majorzsystem gewählt werden soll.
Die SVP, die einzige Partei die den Majorz unterstützt, argumentiert
hauptsächlich damit, dass der doppelte Pukelsheim zu kompliziert sei. Wie
unfair das Majorzsystem ist, wird von der SVP dabei bewusst verharmlost. Der
Grund dafür ist reines Eigeninteresse, denn die SVP würde bei einer Majorzwahl
mit deutlich mehr Sitzen im Kantonsrat vertreten sein, als ihr vom Wähleranteil
her zustehen. Die Partei, die sich als Hüterin der Demokratie aufspielt,
handelt somit bewusst und nur zum eigenen Vorteil undemokratisch.
Stimmen Sie deshalb für ein faires und demokratisches Wahlsystem und demnach
gegen die Initiative der SVP und für den Gegenvorschlag des Kantonsrates.

Noah Beeler, Rothenthurm

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25.01.2015 01:20 | 0 Kommentare

So weit musste es kommen

Im Bote der Urschweiz vom 23. Januar 2015 erschien der Artikel
"Einheimische müssen Asylbewerbern weichen". Bereits in mehreren
anderen Kantonen wurden solche Fälle bekannt und in den nationalen Medien
jeweils davon berichtet. Es war zu erwarten, dass es auch im Kanton Schwyz dazu
kommen wird. Dennoch enttäuscht mich ein solcher Entscheid und bringt zugleich
eine gewisse Wut mit sich.

Dass die Schweiz die Asylpolitik seit einigen Jahren nicht mehr im Griff hat,
ist bekannt. Trotzdem hätte es nie soweit kommen müssen, ja gar dürfen! In
der Schweiz wurden im vergangenen Jahr knapp 24'000 Asylgesuche gestellt.
Hätten wir vier bis fünf geschlossene Asylzentren, so könnten die einzelnen
Asylgesuche in zwei Monaten entschieden werden. Anschliessend würden die
anerkannten Flüchtlinge auf die Kantone und Gemeinden verteilt und die
abgelehnten in ihre Heimat zurückgeführt.

Dass nun unter anderen erneut das Muotathal für das Chaos in der Asylpolitik
bluten muss, ist unakzeptabel. Mit dem Durchgangszentrum Grünenwald wurde von
der Gemeinde Muotathal sehr viel für die Schweizer Flüchtlingspolitik getan.
Die Gemeinde selber kann nichts dafür, dass ein Bewohner, der seit 63 Jahren
eine Wohnung im Besitze der Gemeinde bewohnt hat nun ausziehen muss. Schuld
daran ist die katastrophale und unkonsequente Asylpolitik des Bundes. Für die
steigenden Asylzahlen kann er nichts dafür, für die zunehmende Belastung des
Schweizer Volks aber schon.

Es braucht konsequente und klare Umsetzungen in der Schweizer
Flüchtlingspolitik. Bald sind Wahlen - das ist unsere Chance!

Lukas Wilhelm, Steinen

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21.01.2015 23:07 | 0 Kommentare

Im Bote vom Dienstag, dem 20. Januar, war im Artikel «Verrat: Rote Köpfe wegen
neuem Schwyzer Wahlsystem» zu lesen, dass Xaver Schuler Andy Tschümperlin
Verrat vorwirft, weil er in Bern gegen das Majorz-Verfahren redete. Es ist nun
fraglich, ob Herr Schuler einfach vergessen hat, dass Andy Tschümperlin der
Partei mit einem V weniger angehört, oder dass es ausser seiner eigenen auch
noch andere Parteien und, welch ein Schreck, andere Meinungen gibt. Mit dem
plumpen Vorwurf von Verrat jedenfalls zeigt er, wie er mit Andersdenkenden
umgeht.
Ein interessantes Müsterchen aus der Geschichte der Schwyzer SVP zeigt
übrigens, wie sie bei einer ähnlichen Abstimmung um das Wahlrecht im Jahr 1985
als damals-Minderheitenpartei durchaus für das Proporzverfahren waren. Aber es
ist natürlich klar, dass ein gewählter Politiker, der öffentlich erklärt,
dass ihm das Proporz-Wahlverfahren zu komplex ist, solche Sachen gerne vergisst.
Genau so klar ist übrigens, dass er nicht selber die Stimmen auswerten muss,
sondern dass das die zuständigen Behörden gerne für ihn übernehmen.

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20.01.2015 09:12 | 0 Kommentare

Aenderung des Wahlverfahrens

Das Theater um den doppelten Pukelsheim hatten wir in Nidwalden auch schon! Mit
aller Gewalt versuchen Parteien und der Bund das Majorzwahlsystem abzuschaffen.
Nicht verfassungskonform und unfair sei es. Wir haben uns von solchen Sprüchen
blenden lassen und das Verfahren nach Doppeltem Pukelsheim eingeführt. Wie sich
heute zeigt: ein grosser Fehler! Wie haben sich die Wähler die Augen gerieben,
als sie plötzlich merkten, dass Parteistimmen wichtiger sind als die Köpfe,
welche wir gerne im Parlament gesehen hätten. Parteifilz kommt vor
Fachkompentenz.
Es ist schon klar, dass sich vor allem Links-Grün am Systemwechsel festkrallt.
Es könnte ja der eine oder andere Parlamentssitz zu ihnen hin verschoben
werden. Die Argumentation der Majorz widerspreche den Grundrechten der
Verfassung greift jedenfalls nicht. Ist es denn nicht auch ein Grundrecht, dass
sich jeder zur Wahl stellen kann, unabhängig davon, ob er in einer Partei ist
oder nicht? Da dies beim Pukelsheim für Parteilose nicht mehr möglich ist,
könnte man dessen Verfassungskonformität durchaus auch hinterfragen.
Ich kann den Schwyzern nur von einem Wechsel zum Doppelten Pukelsheim abraten.
Das System ist engstirnig und unterstützt Parteimauscheleien. Es ist eine
Illusion zu glauben die Wahlen wären so fairer. Ich persönlich würde lieber
Köpfe wählen, als Parteifarben. Denen vertraue ich mehr.
Vielleicht sieht das die Schwyzer Bevölkerung ja auch so.

Wäli Kammermann, Dallenwil

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12.01.2015 14:21 | 0 Kommentare

Nicht Weihbischof sondern Erzbischof

Nicht Weih- sondern Erzbischof
Am letzten Donnerstag wurde im Boten der Urschweiz die Ernennung des ehemaligen
Schweizer Nuntius Karl-Josef Rauber zum Kardinal erwähnt. Dabei wurde der
ehemalige Churer Diözesanbischof und nun Erzbischof Wolfgang Haas von
Liechtenstein als Weihbischof bezeichnet. Das ist er seit der Errichtung des
Erzbistums Liechtensteins im Jahr 1997 nicht mehr. Als Weihbischof mit
Nachfolgerecht wurde er auf Ansinnen des damaligen Churer Bischofs Johannes
Vonderach ernannt. Damit wurde das Wahlrecht des Churer Domkapitels umgangen und
Wolfgang Haas nach dem Rücktritt von Johannes Vonderach automatisch Bischof von
Chur. Wenn nun Karl-Josef Rauber die Wegbeförderung ins Liechtenstein als eine
gute Lösung bezeichnet, bin ich ganz andrer Meinung. Mit seiner engen und
klerikalen Haltung hat Erzbischof Wolfgang Haas in Liechtenstein grossen Schaden
angerichtet. Nur noch ihm treue Priester, auch aus den Nachbarländern, setzt er
ein. Nicht geweihte Theologinnen und Thelogen im pastoralen Einsatz gibt es
keine mehr und ein grosser Teil der noch an der Kirche interessierten Gläubigen
hat sich längst abgewandt. Auch als Nuntius hätte ich Wolfgang Haas nicht
gesehen, sondern eher als Priester in einer Pfarrei, wenn festgestellt werden
musste, dass er seiner Aufgabe als Bischof nicht gewachsen war.
Eugen Koller, Theologe des Bistums Chur, Luzern

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01.01.2015 15:56 | 0 Kommentare

Alle Jahre wieder !!!!!!!!

Ich frage mich, wieso es die Stoosbahn und die Auto AG fertig
bringen immer am Neujahrsmorgen zwischen 2 Uhr und 4 Uhr
100 bis 200 Personen im Schlattli nach Extrafahrten vom Stoos
einfach stehen zu lassen.Für die Auto AG,die sich immer brüstet einen guten
Service Puplik zu haben, müsste es doch
kein Problem sein für diese Zeit einen Extrabus einzusetzen.
Für 5 Franken vom Schlattli bis Schwyz Post und Seewen Bhf
gefahren zu werden, dafür wären viele dankbar anstatt in der Kälte stehen
gelassen zu werden. Zur Talstation im Schlattli
werden sie ja auch von der Auto AG gebracht oder !!!!!!
Cesar Camenzind
Gersau

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27.12.2014 12:22 | 0 Kommentare

Ist Schwyz Tourismus noch zeitgemäss?

Beim Lesen des Samstagsgesprächs mit Monika Müller und ihrer Forderung nach
mehr Geld, wähnte ich mich in einem falschen Film und fragte mich, ob Schwyz
Tourismus überhaupt noch zeitgemäss ist. In Anbetracht des digitalen
Einheitsbreis und fast identischen Webseiten bei „Tourismus Schwyz“ „Info
Schwyz“, Swiss Knife Valley“, „Brunnen Tourismus“, etc. liegt der
Verdacht nahe, dass die Koordination total aus dem Ruder gelaufen ist. Wer
braucht für den Talkessel Schwyz vier praktisch identische Vehikel, die nicht
einmal für das mobile Internet optimiert sind?

Ein Umdenken im Tourismus tut Not und die Vereinsmeierei sollte langsam aber
sicher ad acta gelegt werden, da sie nur noch dem Ego der Organisationen dient.
Vielmehr sollten sich die Touristiker in die Lage des Gastes versetzen und
Angebote aus dessen Sicht kreieren. Individualität ist wichtiger denn je und
entscheidet, ob ein Angebot angenommen wird oder nicht.

Jeder Tourismus-Betrieb hat heute die Möglichkeit, seine Angebote gezielt und
individuell über Internet zu platzieren und das (noch) zu sehr günstigen
Konditionen. Internet-Marketing muss wieder zur Chefsache erklärt werden und
darf nicht einfach an Vereine und Organisationen delegiert werden.

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28.11.2014 18:49 | 0 Kommentare

Umfahrungstunnel

Jetzt Reichts!

Der Bundesrat versprach den Bewohnern von Sisikon einen Umfahrungstunnel. Im
Wesentlichen wird die Neue Axenstrasse aus dem knapp 2,9 Kilometer langen
Morschacher Tunnel im Norden und dem rund 4,4 Kilometer langen Sisikoner Tunnel
im Süden bestehen. 2017 sollte der Bau beginnen und 2025 fertig sein. Denn die
Axenstrasse ist eine sehr stark befahrene Strasse. Sie ist aber nicht unbedingt
eine sichere Strasse, denn sie ist Steinschlag gefährdet. Ausserdem könnte man
mit einem Umfahrungstunnel den Verkehr besser fliessen lassen und die bestehende
Axenstrasse sanieren. Doch es gab 20 Einsprachen, die dieses Bauvorhaben
verhindern oder sicher hinauszögern. Für mich als ein Bewohner von Sisikon ist
das völlig unnachvollziehbar. Dieser Tunnel bringt nur Vorteile. Die Bewohner
von Sisikon müssten nur einmal 10 Minuten die ganze Strasse blockieren und man
hätte schon einen riesigen Stau! Ausserdem gibt es regelmässig Stau wegen
Unfällen. Manchmal muss man auch sehr lange warten bis man aus einer
Nebenstrasse des Dorfes in die Hauptstrasse gelangen will. Man ist darauf
angewiesen, dass die Verkehrsteilnehmer Rücksicht nehmen, vielen Dank denen,
die das tun! Andrin Zwyssig, 19 Jahre.

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