08.06.2013 13:55 | 0 Kommentare

Heilandsack - Realsatire pur!

Sack des Anstosses ist eine Tragtasche auf der "Heilandsack" steht. Ob
man bei 250 Protestkarten an die Adresse von Migros von einem Shitstrom sprechen
kann, sei mal dahingestellt. Bemerkenswert ist vielmehr die Tatsache, dass die
Vineyard-Kirche seit etlichen Jahren Lebensmittel an Bedürftige verteilt. Die
Aktion heisst "Heiland Sack". Schriftfarbe in beiden Fällen: Orange
auf weiss. Die Farben der Migros. Gibt es da etwa eine geheime
"Heiland-Sack"-Allianz?

Urs Schlegel, Schwyz

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07.06.2013 16:15 | 0 Kommentare

Hannes Germann

Danke. Danke. Danke.
In einem Land dass unter Vorschriften und Kontrollen fast erstickt ist dieser
Ansatz endlich nötig.
Wilhelm würde zum Turbolader.
Jeder Schiss wird dreimal ausgefertigt.

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02.06.2013 17:08 | 0 Kommentare

Gefährliche "Beruhigung" Immensee

Poller auf der Staldenstrasse, stehen absolut richtig!

Oder man könnte auch sagen, weshalb ist die Banane krumm.

Da wird wieder einmal der Ball hin und her geschoben und man sucht einen
Schuldigen, den es gar nicht geben muss.
Tatsache ist, dass diese Strasse in einem Wohnquartier ist.
Mit diesen Poller der Autolenker, Töff- oder Velofahrer vom Parkplatz oberhalb
der Badi sich besser auf die Strasse eingliedern kann. Und 30 bis 40 Meter
darnach die 30er-Zone beginnt.
Wer als Töff- oder Autofahrer so etwas auf einer geraden Strasse auch ohne die
nachträglich angebrachten Absperrlatten nicht sieht, der ist ein absolutes
Hindernis auf
unseren Strassen. Dem möchte ich auf keiner Strasse begegnen.
Rolf Leuenberger, Küssnacht

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27.05.2013 15:18 | 0 Kommentare

Autofreier Hauptplatz in Schwyz

Kolleginnen unserer Tochter sammelten Unterschriften für einen autofreien
Hauptplatz in Schwyz. Wir unterschrieben ebenfalls, wie bereits schon vor ca. 22
Jahren, als wir fünf Jahre direkt am Hauptplatz wohnten.

Seit damals änderte sich leider nichts. Auch in der aktuellen Diskussion
versprachen die Politiker den Jugendlichen viel mehr als nun realisiert wird:
die Jungen sind zu Recht enttäuscht.

In jeder anderen schönen Stadt ist es möglich, durch verkehrsfreie Zonen zu
schlendern. Nicht so in Schwyz.
Finden Sie es jeweils nicht auch eine Bereicherung, wenn der Hauptplatz autofrei
ist und wir uns dort unter Fussgängerinnen und Fussgängern treffen können?

Verlangt wird ein Engagement der Jungen: unterstützen wir sie darin!

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26.05.2013 14:12 | 1 Kommentar

Volksabstimmung 9 Juni

Zur Abstimmung vom 9. Juni
Gegen drei Punkte der „Dringlichen Änderungen des Asylgesetzes“ wurde das
Referendum ergriffen. Diese Massnahmen, welche bereits schon in Kraft traten,
sind aber notwendig, damit man die reinen Wirtschaftsflüchtlinge mindestens
teilweise vermeiden und renitente Gesellen ein Stück in die Schranken weisen
kann. Es muss endlich etwas unternommen werden! Wussten Sie, dass Asylentscheide
sehr oft erst nach unfassbaren 4 Jahre fallen und bei Ausschaffungen mehr als
50% der abgewiesenen Flüchtlinge sich aus dem Staub machen, um der Ausweisung
zu entgehen? Letztes Jahr hatten wir in der Schweiz bereits mehr als 28‘000
Gesuche, wovon ein Grossteil Wirtschaftsflüchtlinge sind. Das war der Grund
warum National- und Ständerat eine Reihe von dringlichen Massnahmen einführen.
Ich bitte Sie JA zu stimmen.
Rene Ulrich Vorstandmitglied SVP Arth-Goldau

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17.05.2013 11:32 | 0 Kommentare

Zur Spitex Region Schwyz

Im Zeitungsbericht „GV Spitex Schwyz war turbulent“ vom 16. Mai 2013 stand
„Kritische Voten zu Lenzlinger“. Für Alois Lenzlinger gab es an der GV nur
anerkennende Worte. Es ist ersichtlich, dass seine Philosophie der
Geschäftsführung Erfolg gebracht hat. Markante Worte von „schöngeredet“
musste hingegen Präsidentin Huwyler entgegennehmen. Gemeint sind ihre Zitate im
Zeitungsartikel „Zwei Kaderstellen neu besetzt: In der Spitex herrscht wieder
Ruhe“ vom 8. Mai 2013, welche ein falsches Bild von Ruhe und Stabilität
vermitteln. An der GV wurde dies mit konkreten Zahlen hinterlegt. Es sind nicht
sieben, sondern bereits neun Kündigungen eingegangen. Zudem handelt es sich
nicht nur um Teilzeit-, sondern auch um Vollzeitstellen. Angeblich sind die
Kündigungen alle auf den Wegzug des Geschäftsleiters zurückzuführen und
machen zusammen mit den zwei anderen Kündigungen einen sehr beachtlichen
Anteil der Personalkapazität aus. Bis der Betrieb wieder beruhigt und
aufgeräumt ist, braucht es Zeit und noch Vieles mehr. Ich hoffe, dass das nur
gut kommt.

Elisabeth Kley, Brunnen

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14.05.2013 00:01 | 0 Kommentare

Goldküste in Brunnen?

Abschreckende Beispiele gibt es im Kanton Schwyz eigentlich genügend: Die
Immobilienpreise explodieren, der Mittelstand muss wegziehen, die Zahl der
Familien nimmt ab und das Dorfleben verarmt. Dies ist aber nicht mehr nur an der
Ausserschwyzer Goldküste der Fall.
Die Gemeinde Ingenbohl-Brunnen bietet mit ihrer einmaligen Landschaft, ihrer
Nähe zu urbanen Zentren und den moderaten Steuern ein äusserst attraktives
Wohnumfeld. In der Folge wird der Wohnraum immer begehrter und teurer: Seit 2005
sind die Mietpreise in Brunnen um 28% gestiegen. Neubauten bedienen das
Luxus-Segment. Immer öfter müssen Einheimische wie ich wegziehen, weil sie
sich die hiesigen Mieten nicht mehr leisten können – an den Kauf eines
Eigenheimes ist schon gar nicht zu denken.
Wir wollen keine Innerschwyzer Goldküste. Tun wir etwas damit es nicht auch bei
uns so weit kommt!
Stimmen Sie darum am 9. Juni Ja zu bezahlbaren Wohnungen für
Ingenbohl-Brunnen.

Brigitte Arnold, Muotathal (ehem. Brunnen), unabhängiges
Unterstützungskomitee

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12.05.2013 20:51 | 0 Kommentare

Kant. Schwingfest 2013 Steinen

Kant. Schwingfest 2013 in Steinen

Schwingfeste bieten beste Unterhaltung, sportliche Höchstleistungen,
Geselligkeit und vieles mehr. Trotz dieser positiven Effekte, die ein
Schwingfest mit sich bringt, ist es oft unvermeidbar, dass auch einige negative
Begleiterscheinungen z.B. grosse Abfallberge auftreten. Das OK-Team hat durch
die Zurverfügungstellung einer grossen Anzahl Müll- und Petflaschencontainer
vorbildliche Arbeit geleistet.
Erstaunt, wenn nicht sogar entsetzt, haben wir als Premieren-Besucher eines
Schwingfestes eine nicht typische Schweizer-Tugend festgestellt: Littering -
Vermüllung bezeichnet das achtlose Wegwerfen und Liegenlassen von Abfall
vorzugsweise auf öffentlichem Grund, d.h. insbesondere Straßen, Plätzen und
Parks. Nach dem Schlussgang lagen unter den Tribünenreihen und auf den
Sitzbänken jede Menge leere Glas- und Petflaschen, verschmutzte Sitzkissen,
leere Papiertüten, kaputte Regenpellerinen etc. Von bodenständigen, geselligen
Freunden des Schwingsports einfach achtlos runtergeworfen oder liegengelassen.
Ich stelle mir vor, welche „Freude und Spass“ die Reinigungstruppen beim
mühsamen Auflesen von all dem Müll im Dreckmatsch verspürt haben…Vielleicht
wird nun auch klarer, warum Littering ein immer grösseres Problem darstellt.
Schliesslich lernen Kinder und Jugendliche bekanntlich durch Nachahmung. Wie
wärs beim nächsten Anlass mit Lernen durch Einsicht?
Irene Bachmann, Steinen

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19.04.2013 15:37 | 0 Kommentare

100 Millionen Defizit und der Kantonsrat schaut zu

Eine Mehrheit der Kantonsräte glaubt immer noch, das massive Kantonsdefizit sei
mit Sparen in den Griff zu bekommen. Diese Erwartung ist unrealistisch. Selbst
der Regierungsrat ist sich im Klaren darüber, dass Sparen alleine nicht
ausreicht, um das 100 Millionen Defizit zu beseitigen.
Der Kantonsrat muss somit zwingend die Einnahmeseite überprüfen. Deshalb
brachte die CVP an der vergangenen Kantonsratssitzung mittels Postulat den
Vorschlag, hohe Einkommen moderat stärker zu besteuern. Auch der Regierungsrat
fand die Idee der CVP prüfenswert, da hier in gewissem Masse Handlungsspielraum
besteht. Zudem hielt der Regierungsrat fest, dass die steuerliche
Spitzenposition des Kantons Schwyz im interkantonalen und internationalen
Vergleich dadurch gesamthaft nicht verschlechtert würde.
Die FDP und SVP wollten das Postulat der CVP jedoch nicht einmal prüfen. Dieses
parteipolitische Verhalten stimmt mich als junger Kantonsrat sehr nachdenklich,
da just der bürgerliche Regierungsrat, bestehend auch aus 3 SVP und 2 FDP
Vertretern, dieses Postulat unterstützt hätte. Der Regierungsrat hätte gerne
geprüft, hohe Einkommen stärker zu besteuern.
Ich bin der Meinung, dass wir im Kantonsrat Kompromisse brauchen, damit wir
unser Defizit in den Griff bekommen. Wir müssen sparen, aber auch bei den
Einnahmen über die Bücher, ansonsten ist unser Kantonsvermögen in vier Jahren
aufgebraucht. Parteipolitik ist zum jetzigen Zeitpunkt völlig fehl am Platz.
Die Sache ist zu ernst. Es geht um unsere Kantonsfinanzen, welche aus dem Ruder
laufen.

Mathias Bachmann, Küssnacht
Kantonsrat CVP

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10.04.2013 16:35 | 0 Kommentare

Der "Taubstumme" klaute das Portemonnaie

Schon seit ganz vielen Monaten sind Banden aus Osteuropa in der Schweiz
unterwegs, um unter Hinweis auf die Namen und die Logos von in der Schweiz
ZEWO-zertifizierten Hörbehindertenorganisationen in Einkaufszentren,
Parkhäusern, Bahnhöfen, Spielplätzen und auf der Strasse betrügerisch und
trickreich Bargeld von nichtsahnenden Passanten zu ergaunern. Diese Betrüger
geben sich dabei häufig gehörlos aus. Passanten werden regelrecht aggressiv
bedrängt, und es wird die unverzügliche Herausgabe eines Barbetrages gefordert
sowie die Beibringung einer Unterschrift auf einem Papierbogen. Oft werden von
diesen "Sammlern" fiktive Adressen und Unterschriften auf den Bögen
selber eingetragen, um den Eindruck eines seriösen Vorgehens zu erwecken,
welches von anderen Personen schon unterstützt wurde. Die Gutmütigkeit der
einheimischen Bevölkerung wird auf unverfrorene und unverschämte Art
ausgenutzt. Es vergeht fast kein Tag, an dem uns nicht mehrere Beanstandungen
erboster Personen erreichen, die sich geprellt oder verunsichert fühlen. Diese
absolut unredlichen Machenschaften haben rein gar nichts mit den in der Schweiz
jahrzehntelang bewährten Hörbehindertenhilfswerken zu tun.

Durch dieses unsägliche Treiben entsteht für die hier ansässigen in all ihrem
Tun stets auf gute Zwecke ausgerichteten Hörbehindertenorganisationen ein
beträchtlicher Reputationsschaden. Zudem gehen uns wertvolle Spenden, die wir
vollumfänglich für Betroffene verwenden, verlustig. Wir empfehlen allen
Personen, die mit derartig unlauteren Bettelmethoden und unsäglichen
kriminellen Machenschaften -wie hier bei diesem Portemonnaieklau - konfrontiert
werden, sich umgehend an die Polizei zu wenden und Strafanzeige einzureichen.
Nur so kann dieser dreisten Kampagne nachhaltig ein Riegel geschoben werden.
Einzig durch polizeiliche Interventionen kann effektiv etwas gegen diese
unflätigen und aufsässigen Aktionen dieser charakterlosen Kriminellen
unternommen werden.

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21.03.2013 14:39 | 0 Kommentare

Volksverräter?

Am Montag, dem 18. März 2013, hat der Nationalrat den Paragrafen 48
(Wahlsystem) unserer Schwyzer Kantonsverfassung knapp abgelehnt. Der Ständerat
hatte zuvor den Entscheid des Schwyzer Stimmvolks und damit die Kantonsautonomie
höher als das Bundesrecht gewichtet. Hier gilt Ständerat Peter Föhn ein
grosser Dank.

Alle Schwyzer Parlamentarier haben den Entscheid des Schwyzer Stimmvolks
akzeptiert. Alle bis auf den SP-Vertreter. Er bekämpfte unsere
Kantonsverfassung an vorderster Front und hat somit den Entscheid des Schwyzer
Stimmvolks, des Kantonsrates sowie einer Mehrheit der Verfassungskommission klar
missachtet! Jedoch: Ist dies eine grosse Überraschung? Schon bei der
Ausschaffungsinitiative waren es die linken Kreise, welche dafür verantwortlich
sind, dass dieser Volksentscheid bis heute nicht umgesetzt wurde.

Den restlichen Schwyzer Parlamentariern gebührt in diesem Falle ein grosser
Dank für ihren Einsatz und ihren Kampf. Ich hoffe, dass das Schwyzer Stimmvolk
im Jahr 2015 die Quittung für dieses Verhalten ausstellt.

Lukas Wilhelm, Kassier Junge SVP Kanton Schwyz, Steinen

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05.03.2013 10:48 | 0 Kommentare

Musikgehör für die Musikschule

Mit einer Zustimmung von über 70% haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger
in Gersau der Totalrevision unseres Musikschulreglementes zugestimmt. Herzlichen
Dank für Ihr Vertrauen in die Musikschulkommission!

Durch Ihr „Ja“ kann unsere Musikschule auch in Zukunft durch einen namhaften
Beitrag aus der Bezirkskasse unterstützt werden. Nach der Zustimmung zur
Schulhausumgebung konnte damit erneut ein deutliches Zeichen gesetzt werden,
dass die Gersauerinnen und Gersauer nicht nur an die eigene Steuerrechnung
denken, sondern auch bereit sind, unseren Kinder und Jugendlichen ein gutes
Umfeld zu ermöglichen und damit die wertvolle Erziehungsarbeit der Eltern
mitzutragen.

Gerne weise ich auf die kommenden Aktivitäten unserer Musikschule hin: Am
Samstag, 23. März 2013 von 10.00 - 12.00 Uhr findet im Schulhaus Gersau der
Instrumenten-Parcour der Musik-schule statt. Die Bevölkerung ist herzlich
eingeladen, die Instrumente die im Moment an der Musik-schule angeboten werden,
anzuschauen. Das Jahresschlusskonzert findet am Samstag, 22. Juni 2013 statt.
Ich bedanke mich an dieser Stelle ausdrücklich für den Einsatz der
Musikschullehrerinnen und
-lehrer und unserer kompetenten Musikschulleiterin.

Peter Nigg
Präsident Musikschulkommission

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28.02.2013 13:13 | 0 Kommentare

Ja, zur Einzelinitiative Ulrich

Liebe Einwohner vom Bezirk Küssnacht, am kommenden Sonntag den 3.März stimmen
wir über diverse Sachgeschäfte ab, unteranderem auch zur Einzelinitiative
Ulrich – Einbürgerungen weiterhin an der Gemeindeversammlung. Es ist wichtig,
dass der Bürger als letzte Instanz entscheiden kann ob er jemanden einbürgern
lassen will oder nicht. Falls der Einbürgerungswillige gegen einen negativen
Entscheid der Bezirksgemeinde rekurrieren will, steht ihm das auch in Zukunft
zu. Falls die Einzelinitiative jedoch abgelehnt wird, werden die Einbürgerungen
zu einem reinen Verwaltungsakt und die Rekurse bei einem negativen Entscheid
nehmen zu. Der Bewerber muss auch nicht mehr an der Bezirksgemeinde erscheinen
und sich nicht mehr dem Volk zeigen. Der Bürger verliert dadurch den
Durchblick, da alles nur noch im Hintergrund abläuft. Schliesslich hat auch
jeder Einbürgerungswillige bei einem JA, die Möglichkeit sich besser mit den
Bürgern bekanntzumachen sich zeigen und neue Kontakte knüpfen kann. Daher
stimmen auch Sie am Sonntag für ein, JA zur Einzelinitiative Ulrich.

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26.02.2013 09:57 | 0 Kommentare

Mehr Staat – weniger Familie

„Wollen Sie den Bundesbeschluss vom 15. Februar 2012 über die Familienpolitik
annehmen?“ So lautet die Abstimmungsfrage der Volksabstimmung vom 3. März
2013. Es sollen die Rahmenbedingungen so ausgestaltet werden, dass sich das
Familienleben mit der Erwerbstätigkeit oder einer Ausbildung besser vereinbaren
lasse. Tönt doch gut. Doch was hier als „Rahmen“ angepriesen wird, zielt
Mitten in die Privatsphäre, in welcher der Staatsapparat nichts zu suchen hat.
Es ist in erster Linie Sache der Eltern, wie sie sich eigenverantwortlich
organisieren. Und zweitens ist es Sache der Wirtschaft, wie sie
Arbeitsbedingungen ausgestalten kann, damit eine Vereinbarkeit zwischen Beruf
und Familie möglich wird. Laut Abstimmungsbüchlein greifen bereits
verschiedenste Massnahmen: Mutterschafts-Erwerbsersatz, Familienzulagen,
steuerliche Abzüge und staatsfinanzierte Betreuungsplätze. Neu müssten die
Kantone zusätzlich für familien- und schulergänzende Tagesstrukturen sorgen.
Wo bleibt dann noch verfassungsmässig garantierte Souveränität der Kantone?
Vergebens sucht man in der Vorlage, wie das Ganze finanziert wird. Es ist nicht
der Streit, ob die Kosten in die Millionen oder Milliarden gehen. Sondern die
Ohnmacht, dass die finanziellen und personellen Konsequenzen nicht aufgezeigt
werden. Diese Entscheidungsgrundlagen fehlen total, obwohl vom Parlamentsgesetz
vorgeschrieben. Bekämen Sie einen Kredit bei der Bank, wenn Sie die Finanzier-
und Tragbarkeit ihres Projektes nicht aufzeigen könnten? Auch wenn das Ansinnen
so beherzt daher kommt, Misstrauen ist angesagt. Der Staat sind wir, somit ist
auch klar wer letztlich einmal mehr via neue Steuern bezahlt. Mit den Fingern
auf griechische und amerikanische Zustände zeigen? Der Teufelskreis dreht sich
auch im eigenen Lande. Die Antwort lautet deshalb: Nein.

René Bünter, Lachen
SVP-Kantonsrat

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26.02.2013 09:47 | 0 Kommentare

*Platz für über 10'000 Leute*

Im Jahr 2010 hat der Kanton Schwyz erstmals erfasst, wie viele Leerflächen,
Baulücken und untergenutzte Areale innerhalb der bestehenden Bauzonen
eigentlich vorhanden sind. Die Zählung hat ergeben, dass über 1'700
rechtskräftig eingezonte Parzellen mit einer Gesamtfläche von über 500 ha zur
Verfügung stehen, die bebaut werden können. Der grösste Teil dieser Flächen
sind entweder Baulücken oder untergenutzte Areale innerhalb vom weitgehend
überbauten Gebiet, wie zum Beispiel verwaiste Industrieareale. Sie könnten
verwendet werden, ohne eine einzige Ackerfläche zu opfern.

Sogar in den zehn Gemeinden der Boomregion Ausserschwyz bestehen genügend
Kapazitäten, um mehr als 10'000 zusätzliche Menschen aufzunehmen und das
ganze erwartete Wachstum bis 2030 ohne eine einzige neue Bauzone aufzufangen.
Warum werden diese Flächen nicht genützt? In vielen Fällen ist es wie beim
Guetsli Ausstechen einfacher, auf einem frischen Blätz neu anzufangen, als im
alten Teig die Lücken zu füllen. Deshalb verschlingen Neubauquartiere grüne
Wiesen und Felder, während alte Industrieareale weiter vor sich hin gammeln.

Das neue Raumplanungsgesetz stellt die Weichen, dass die bestehenden Baulücken
besser ausgenützt und die verbliebenen Landwirtschaftsflächen wo immer
möglich geschont werden. Deshalb verdient es ein deutliches Ja in der
Abstimmung vom 3. März.
Karin Schwiter, Kantonsrätin, Lachen

--
Karin Schwiter
Gweerhofstrasse 5
8853 Lachen

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26.02.2013 09:46 | 0 Kommentare

Eine echte Wahlfreiheit

Die Gegner des Familienartikels behaupten, dass bei der Annahme des
Familienartikels künftig sämtliche Kinder in die Kindertagesstätte gesteckt
werden. Der Familienartikel schafft weder eine Pflicht, sein Kind in eine Krippe
zu geben, noch entsteht ein Rechtsanspruch auf einen vorhandenen Krippenplatz.
Richtig ist: Auch nach Annahme des Familienartikels steht es jeder Familie frei,
wie sie ihre Kinder betreuen will. Nicht alle Eltern haben jedoch Grosseltern in
der Nähe und sind deshalb auf Betreuungsplätze angewiesen.
Es ist ein volkswirtschaftlicher Unsinn, Frauen gut auszubilden, aber Ihnen
mangels Kitaplätzen die Vereinbarkeit von Beruf und Familien zu
verunmöglichen. Hinzu kommt ein Verlust einer gut ausgebildeten Arbeitskraft,
welche die Wirtschaft jedoch dringend benötigt. Diese kann dann aber nur mit
einer weiteren Zuwanderung gedeckt werden.
Unsere Gesellschaft hat sich verändert. Das traditionelle Familienmodell wird
immer weniger gelebt. Die Bedürfnisse der Familien haben sich in den letzten
Jahrzenten längst verändert. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf
entspricht einem dringenden Bedürfnis.
Ein JA zum Familienartikel am 3. März 2013 schafft für Eltern eine echte
Wahlfreiheit.

Irene Thalmann-Kühni, Wilen
Vizepräsidentin FDP Frauen Schweiz

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19.02.2013 19:49 | 0 Kommentare

Sehr geehrtes Redaktionsteam,
Anbei ein kurzer Leserbrief zur Familieninitiative. Über die Aufnahme
meiner Zeilen in eine Ihrer nächsten Ausgaben würde ich mich sehr freuen.
Mit herzlichem Dank und freundlichen Grüssen,
Karin Schwiter

*Wahlfreiheit für Familien*

In einem Punkt sind sich Befürworter- und Gegnerschaft der
Familieninitiative einig: Familien sollen selber entscheiden können, wie
sie ihre Kinder betreuen wollen. Die entscheidende Frage ist dabei:
Haben Familien diese Wahlfreiheit heute wirklich? Nach wie vor gibt es
viele Gemeinden ohne Kinderhort, ohne Mittagstisch und ohne
Tagesschulangebote. An anderen Orten sind die Betreuungsangebote so
teuer, dass es für Zweitverdienende billiger ist, daheim zu bleiben,
auch wenn sie gerne arbeiten gehen würden. Ist das Wahlfreiheit?
Bei uns in der Schweiz arbeiten die meisten Mütter Teilzeit. Wenn ihre
Kinder grösser werden, möchten viele ihr Erwerbspensum wieder etwas
erhöhen. Doch wo keine Kinderhorte und keine Tagesstrukturen an den
Schulen vorhanden sind, ist das oft gar nicht möglich. Wie eine Erhebung
des Bundesamts für Statistik ergeben hat, gab 2012 jede sechste
teilzeitbeschäftigte Frau an, wie möchte gerne mehr arbeiten. Auf die
ganze Schweiz gerechnet sind das 200'000 Frauen - ein enormes
Arbeitskräftepotenzial, das heute in der Schweiz brach liegt, während in
vielen Branchen Fachkräfte fehlen und aus dem Ausland rekrutiert werden
müssen. Deshalb brauchen wir die Familieninitative: Sie schafft die
Voraussetzungen, damit Familien tatsächlich wählen können, wie sie ihre
Kinder betreuen wollen.
Auch aus Volkswirtschaftlicher Sicht zahlen sich Investitionen in eine
bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf aus: Berücksichtigt man die
zusätzlich bezahlten Steuern und Sozialversicherungsbeiträge und die
eingesparten Sozialhilfekosten, so nimmt der Staat unter dem Strich mehr
ein, als er für eine Kinderkrippe bezahlt. Rechnet man auch noch dass
zusätzliche Einkommen, das über den Konsum der Familien wieder in die
Wirtschaft zurück fliesst, so bringt jeder investierte Franken in die
Kinderbetreuung der Volkswirtschaft das Drei- bis Vierfache zurück. Es
lohnt sich für den Staat also auch aus finanzieller Sicht, in eine
bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu investieren. Mit einem Ja
zur Familieninitiative setzen wir die Weichen dafür.

Karin Schwiter, Kantonsrätin, Lachen

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19.02.2013 12:36 | 0 Kommentare

Leserbrief zur Abstimmungsvorlage Raumplanungsgesetz.

Überregulierung greift in die Kantons- und Gemeindeautonomie ein.
Mit dem Raumplanungsgesetz wird uns einmal mehr von Bundesbern ein Gesetz
unterbreitet, das in unser föderalistisches System eingreift. Das heute
gültige Raumplanungsgesetz genügt. Die Umsetzung ist Aufgabe der Gemeinden und
Kantone. Die Ortsplanung erfolgt in den Gemeinden und wird von den kantonalen
Behörden bewilligt. Mit dem von den Gemeinden ausgearbeiteten Richtplan werden
bereits die Weichen für die Zukunft gestellt und mit dem darin erarbeiteten
Zonenplan und Baureglement bleibt es weiterhin uns auf Gemeindeebene vorbehalten
das Kulturland zu schonen. Eine weiteres Eingreifen und regulieren erübrigt
sich.
Es ist unbestritten, dass Einschränkungen durch Ausnützungsziffern und
Widerstand gegen verdichtetes Bauen im Widerspruch stehen zum angestrebten Ziel
dem Kulturland Sorge zu tragen. Hier können wir schon jetzt auf Stufe Gemeinde
und Kanton direkt Einfluss nehmen. Zudem hat die im zur Abstimmung stehenden
Raumplanungsgesetz vorgesehene Verknappung von Bauland direkte Folgen auf den
Landpreis. Auch werden die zusätzlichen Zwangsabgaben von 20 % des
realisierten Mehrwertes die Preisspirale weiter antreiben. Zu tragen haben diese
Kosten schlussendlich die Mieter mit entsprechender Verteuerung der Mietpreise
und unsere junge Generation, für die ein Eigenheim immer unerschwinglicher
wird. Mit einem Nein zum Raumplanungsgesetz können wir, wie es unserem
demokratischen System würdig ist, weiterhin direkt über unseren Lebensraum
mitentscheiden.

Walter Züger
Kantonsrat SVP Altendorf

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15.02.2013 19:04 | 0 Kommentare

Abzockerinitiative

Abzockerinitiative: Ein wuchtiges Ja gegen die masslose Gier!

Die Abzockerinitiative ist nach dem beinahe Konkurs der Grossbank UBS
entstanden. Diese konnte damals nur dank einer massiven Unterstützung von 68
Milliarden Franken der Eidgenossenschaft - mit unsern Steuergeldern! -
gerettet werden. Die üble Misswirtschaft der Grossbank hatte Folgen: Die
verantwortlichen Manager mussten zurücktreten, erhielten aber saftige
Abgangsentschädigungen in mehrstelliger Millionenhöhe. Aus unsern
Steuergeldern! Die grosse Mehrheit des Schweizervolkes war darüber empört und
ist es noch heute. Zu recht! Wenn eine Firma gut funktioniert und Gewinne macht,
ist nichts gegen gute Löhne mit vernünftigen Boni einzuwenden. Aber es geht
nicht an, dass Manager, die eine katastrophale Misswirtschaft betreiben, mit
Steuergeldern saftig belohnt werden! Das darf nie mehr passieren! Man muss also
kein Linker sein, um für die Abzockerinitiative zu sein. Die masslose Gier
gewisser Manager, die auch nach der Finanzkrise nichts gelernt haben und sich
selbstgerecht weiter riesige Gehälter auszahlen, muss dringend gestoppt werden!
Es geht hier erstens um die Gerechtigkeit, zweitens um die sorgfältige
Verwendung unserer Steuergelder und drittens um die zukünftige
Schadenbegrenzung für unsere Wirtschaft! Im Parlament haben gewisse
Interessensvertreter auf verwerfliche Art immer wieder die Abstimmung der
Abzockerinitiative verzögert, um Gras über die Sache wachsen zu lassen. Nun
versucht der Verband Economiesuisse - massiv unterstützt von gewissen Seiten
- mit einer 8 Millionen teuren Kampagne und dem total falschen Argument der
Schwächung des Wirtschaftsstandortes Schweiz die Stimmbürger zu verunsichern.
So ein Verhalten ist verwerflich. Deshalb erst recht ein deutliches Ja zur
Abzockerinitiative! Der Gegenvorschlag ist abzulehnen, da wichtige Regelungen
nur auf freiwilliger Basis vorgesehen sind und sowieso nicht befolgt würden.
Hansjörg Kelderer, Ried, Schwyz

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14.02.2013 17:05 | 0 Kommentare

Unsere Landschaft gerät aus dem Gleichgewicht und unser Kulturland
verschwindet.
Es schmerzt mich zu sehen, wie unsere Landschaft um unsere Dörfer und Gemeinden
immer mehr unter dem Beton verschwindet. Zu sehen, wie Bäume und Bäche,
Bauernhöfe und Wiesen unter oft seelenlosen anonymen neuen Bauzonen,
Einfamilienhäusern und Einkaufszentren verschwinden. Diese Zersiedelung lässt
die Schweiz und auch unseren Kanton aus dem Gleichgewicht geraten, genau wie
unsere Landschaften.
Ja, wir brauchen Wohnungen und Arbeitsplätze. Doch obwohl gerade bei uns im
Kanton Schwyz oft wie verrückt das Land verbaut und zubetoniert und verbaut
wird, steigen die Mieten bei uns überall so stark. So sehr, dass sich immer
mehr Menschen, die seit Generationen bei uns leben, die Mieten und Bodenpreise
für sich und ihre Familien immer weniger leisten können.
Es werden heute aus ganz anderen Gründen zu wenige bezahlbare Wohnungen für
Familien, Einzelpersonen oder ältere Menschen gebaut. Es wird vielmehr meist
das gebaut, was möglichst schnell möglichst viel Gewinn für den Landkäufer
oder Bauherren abwirft. Und um möglichst viel Gewinn ohne Rücksicht aus dem
Boden herauszupressen. Dabei leiden zunehmend grosse Teile unserer Bevölkerung
unter den deutlich steigenden und hohen Mieten, Boden und Hauspreisen. Wäre es
nicht gescheiter, innerhalb der heutigen Städte und Dörfer Lücken zu füllen,
manche Gebäude aufzustocken und alte Industriezonen in neue Wohnquartiere zu
verwandeln?
So könnten jene schönen Landschaften gerettet werden, die für uns als
Erholungsräume immer wertvoller werden um selber gesund zu bleiben oder um
unser Kulturland für eine gesicherte Nahrungsversorgung zu schützen. Diese
Idee steht auch hinter dem Raumplanungsgesetz, das mit Natur und Landschaft
sorgfältig umgehen will, und darum stimme ich am 3. März mit einem JA.
M.A. Bamert, VCS Schwyz

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