Muota-Drama: 35-Jährige aus Koma erwacht

In Muotathal ist es am Samstag zu einer Tragödie gekommen. Eine Frau war in die Muota gestürzt und wurde nach fünf Kilometern regungslos aus dem Wasser geborgen. Inzwischen ist die 35-Jährige aus dem Koma erwacht.

  • Geschafft: An dieser Stelle konnte die Frau aus dem Wasser gezogen werden.
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  • Grosseinsatz der Rettungskräfte im Gebiet Tristel.
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  • Es ging um Sekunden: Halb schwebend, setzte der Pilot den Notarzt ab.
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  • Mit Erfolg reanimiert: Die Frau konnte nach gut einer halben Stunde zum Helikopter transportiert werden.
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  • Mit der Rega wurde sie ins Spital gebracht.
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  • Hier im Gebiet Balm stürzte die Frau ins Wasser.
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  • Die Unglücksstelle: Die Muota führt momentan viel Schmelzwasser.
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  • Polizisten befragten die Gäste der Lodge.
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  • Wenige Meter unterhalb dieser Schwelle stürzte die Frau ins Wasser.
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Muotathal. - Das Schicksal nahm am Samstagabend vor 18.00 Uhr seinen Lauf. Ein Innerschwyzer Paar begab sich für ein Abendessen in die Husky-Lodge im Gebiet Balm. Polizei-Pikettoffizier Stephan Grieder zum «Boten»: «Aus noch ungeklärten Gründen stürzte die Frau in die Muota.»

Die 35-Jährige wurde von den eiskalten Wassermassen weggetrieben. Die Muota ist momentan ein reissender Fluss, sie führt viel Schmelzwasser.

Durch das ganze Dorf wurde die Frau mitgerissen. Fünf Kilometer weiter unten, nach dem Tristel, konnte die Feuerwehr den leblosen Körper an Land holen. Gleich am Ufer begannen die Rettungskräfte mit Wiederbelebungsversuchen.

Gut eine halbe Stunde lang kämpfte man um das Leben der Frau. Mit Erfolg. Ein Rega-Heli brachte sie danach in besorgniserregendem Zustand in eine Spezialklinik. Ihr Zustand war zunächst kritisch. Am Sonntagnachmittag dann Entwarnung: Die Frau, die im Schwyzer Talkessel wohnt, ist laut Polizeiangaben aus dem Koma erwacht und ansprechbar. (g)

  • Quelle: Bote der Urschweiz
  • Datum: 03.06.2012 17:33 Uhr
  • Webcode: 38069
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